Ich komme eigentlich gern mit anderen Hundemenschen ins Gespräch. Stünde da nicht immer diese eine nervtötende Frage am Anfang.
Stadt
Erst habe ich den Mann gar nicht bemerkt. Aber Panini dreht sich um, um ihn zu begrüßen. Und dann sagt er einen merkwürdigen Satz.
Gereiztheit ist das neue „Must have“ unter den Gemütszuständen. Selbst bei den Hunden empfiehlt es sich, die Halsbänder etwas weiter zu stellen, weil viele von ihnen einen dicken Hals schieben.
Das Tier und ich, wir müssen dringend an unserer Street Credibility arbeiten. Ein neuer Name könnte helfen. Oder ein Maulkorb. Überlegungen an einem Sonntag Nachmittag.
Das Tier und ich machen jetzt alles zusammen. Das ist toll, findet das Tier. Und ich eigentlich auch.
„Meinst du, du könntest für eine Weile auch mal die Zooplus Bio-Eigenmarke essen, du weißt schon, diese Putensache, die dir nicht so gut geschmeckt hat?“ Das Tier wendet sich ab. Also nicht.
Wer Kontakt mit Corona-Infizierten hatte, muss in Quarantäne. Und der Hund gleich mit. Aber wie soll das gehen, wer erledigt das Gassi? Ein Gedankenspiel.
Wer zu betrunken ist, geradeaus zu gehen, kann immer noch einen Feuerwerkskörper anzünden. Herrlich, so ein Silvesterabend!
Ich bin eine Schande der Menschheit. Das hat vor und Nachteile. Meine Wohnung ist hingegen seit neuestem eine Schande der Immobilienheit.
Herbstgrasmilben stehen ab sofort auf meiner persönlichen roten Liste der leider noch nicht bedrohten Arten.
