Regelmäßige Blogleserinnen und -leser wissen, dass Schreiben meine Profession ist. Die Seiten von Büchern zu füllen, ist natürlich nichts, mit dem man üblicherweise seine Miete bezahlen kann, das geht also nur „nebenher“ – was nicht bedeuten soll, dass darin weniger Freude und Passion steckt. Im Gegenteil. Meine ersten beiden Bücher beschäftigen sich mit dem Laufen, was mir eine Herzenssache ist. Aber nicht einmal diese großartige Tätigkeit hat mich so sehr zum Schreiben verleitet wie Panini, der liebreizendste Hund von allen. Bis mir dann irgendwann aufgefallen ist, dass ich durch sie einen anderen Blick bekommen habe – auf alle Hunde, aber auch auf Menschen. So schrieb ich und schrieb – bis ein ganzes Buch voll war. Das ist die Entstehungsgeschichte von „Hunde, die nach hinten gucken.“
Ich schrieb immer weiter und weiter und hörte auch dann nicht damit auf, als mein geliebtes Brötchen mich verließ. Denn auch das gehört dazu, zum „Hundehalten und Menschsein“. Die fröhlichsten Momente bekommen erst dann den richtigen Stellenwert, wenn man begriffen und erfahren hat, dass es auch die anderen gibt – die schmerzhaften und traurigen.
Ich bin froh und dankbar, dass mir bis heute so viele Leserinnen und Leser auf unseren Wegen gefolgt sind, sozusagen in guten und schlechten Zeiten. Umso mehr freue ich mich, mit „Hunde, die im Weg rumstehen.“ ein neues Buch vorstellen zu können. Es ist voll von großen und kleinen Momenten, die das Leben mit Hund so reich und so besonders machen. Genau darüber wollte ich schreiben – über das Komische im Alltag und das Tröstliche in den Dingen, die bleiben. Ich bin gespannt, von Ihnen und euch zu hören, ob es gelungen ist.
Beide Bücher sind in jeder Online- oder Offline-Buchhandlung bestellbar.
Titelbild ©Vitaly Gariev – pexels.com

