Ein halbes Jahr ist lang. Oder kurz. Das kommt eben immer ganz drauf an. Wenn man trauert, ist es beides.
Frauchen
Trauer ist bekloppt. Sie lässt sich nicht einfangen, nicht kontrollieren, nicht vorhersehen. Und auch nicht vorspulen. Man muss sie nehmen, wie sie kommt.
Die „lockere Leine“ ist das Ideal, ein echter Umsatzbringer in allen Hundeschulen. Sie ist das hohe C, der dreifache Rittberger, das perfekte Soufflé. Aber wie sieht die Realität aus?
Zu später Stunde schnell nochmal rausgehen – das klappt nicht immer. Nicht mal, wenn es regnet.
Heute ist ein offener Brief an alle Tierärztinnen und Tierärzte fällig. Jetzt geht es mir besser, hoffentlich auch bald dem Hund.
Das Tier und ich – sind wir eine Familie? Oder gar eine „Sozialpartnerschaft“?
Gestern habe ich mich benommen wie eine offene Hose, ich war laut, unangenehm, unflätig, eskalierend, verständnislos und nicht damenhaft. Und ich bereue es nicht im Geringsten. Das alles kam so:
Wir haben alle nicht viel Zeit, deshalb hier meine Antwort in Kurzform: Nein. Wer gerade Lust hat, etwas zu lesen, dem führe ich diese Ansicht aber auch gern etwas aus.
Seit das Tier das Rentenalter erreicht hat, besucht es mich gern im Badezimmer.
Nehmt euch einen Keks und einen Kaffee – heute wird es etwas länger.
