Draußen

Ich geh dann mal weiter…

23. Februar 2019

„Ich bin dann mal weg“ ist bekanntermaßen das Motto vieler Hunde, die an Jagen, sexuellen Abenteuern, Fuchsausscheidungen oder prähistorischen Picknickresten mehr interessiert sind als an ihren zweibeinigen Begleitern. Weniger bekannt ist, dass sich auch bei letzeren immer häufiger ein Leitspruch durchzusetzen scheint. „Ich geh dann mal weiter…“ ist das Gebot der Stunde. Vermutlich gibt es irgendwo einen Hundewisperer, der in Mehrzweckhallen mit seinem über Jahre ausverkauften Programm „Ich geh dann mal weiter…“ auftritt und seine Lehre so bis in den letzten Winkel der Republik trägt.

Gerade heute begegnete uns das Motto wieder. Brötchen und ich streifen durchs Feld, denken ein bisschen an Mäuse (Panini) und einen schönen Milchkaffee (ich), als sich eine Frauchen-Hund-Kombi auf uns zu schiebt. Bei dem Hund handelt es sich um einen Akita Inu, der bereits von Weitem signalisiert, wie unangemessen er es findet, dass irgendein dahergelaufener Mischling seinen Weg kreuzt. Ich weiß nicht woran es liegt, aber alle Akita, die mir bislang begegnet sind, waren ungeheuer schlecht gelaunt. Und dieses Tier wirkt geradezu pampig. Sein Ausdruck erinnert an James Finlayson, den legendären Gegenpart von Stan & Ollie. Für alle, die im Schwarz-Weiß-Slapstick nicht so zuhause sind, habe ich die Ausstrahlung und Laune zur besseren Verständlichkeit in einem Gesichtsausdruck zusammengefasst.

So kommt nun also der Akita (ohne Leine) auf uns zu und ich bemerke, dass auch Frauchen scheinbar keinen guten Tag erwischt hat. „Fine ist eine Zicke!“ muffelt sie mir zu, was angesichts des Hundes überflüssig ist. Er sieht äußerst kiebig aus. Mein Tier braucht den Ausruf auch nicht. Wie der Hund heißt, wollten wir ja nicht unbedingt wissen. „Oh Mist“, sagt Paninis Körper. „An der muss ich jetzt vorbei. Voll fies.“

Ich erwarte, dass Frauchen nun ihre edle Miesepetra an die Leine nimmt oder zumindest mit einer klaren Ansage an uns vorbei lotst. Und da, tatsächlich erhebt sie jetzt ihre Stimme: „Ich geh dann mal weiter…“ spricht es aus der Frau und genau das macht sie dann auch. Ohne sich weiter umzudrehen, entfernt sie sich von ihrem Hund, der Panini jetzt gestellt hat. Mein Brötchen ist wie erstarrt. Vor aufdringlichen oder unangenehmen Rüden läuft sie üblicherweise schnell weg, hier scheint sie die Starre für eine bessere Methode zu halten. Über ihren Rücken läuft eine dicke Bürste, alle Haare sind aufgestellt.

Fine steht über meinem Hund und sabbert auf Paninis Rücken. Immer wieder stupst sie mit ihrer Nase an Paninis Nacken. Jetzt erscheint es mir doch hilfreich, den Namen der Pampelmuse zu kennen. „Fine!“, sage ich streng. „Benimm dich gefälligst!“ Die Akitine sieht mich an. „Genau!“, sage ich. „Panini, komm, wir gehen weiter!“ Fine fühlt sich angesprochen und macht zwei Schritte in meine Richtung. „Fine, ab!“ sage ich und deute auf den weit entfernten, unbeteiligten Rücken einer Frau im Feld. Jetzt fühlt sich Panini angesprochen und ist ganz durcheinander. „Wo soll ich hin?“ Schließlich gelingt es mir, den einen Hund zum Weitergehen zu bewegen und den anderen wegzuschicken. Zur Entschädigung für die unangenehme Situation bekommt Panini fünf Kekse. Ich wische den fremden Hundesabber von ihrem Rücken und wir joggen ein paar Schritte. Schnell weg.

„Ich geh dann mal weiter…“ hieß in diesem Fall vermutlich „Ich hoffe, mein Hund wird dann mitkommen.“ Ebenso gut hätte Frauchen uns allerdings den Stinkefinger zeigen können. „Ich geh dann mal weiter…“ – gesagt und getan ist einfach nur der Ausdruck einer bemerkenswerten Scheißegal-Mentalität. „Ich geh dann mal weiter…“ gibt es auch in der Variante „Ich chatte dann mal weiter über die Acrylnageltattoos, die ich bei Pinterest gefunden habe“ oder „Ich rede dann mal weiter mit meiner Freundin darüber, dass meine Kollegin immer die Kaffeetasse in der Spüle stehen lässt“ oder auch „Ich hasse dann mal weiter dieses Wetter, bei dem ich mit dem Hund raus muss“. In jedem Fall scheinen manche Hundehalter nicht mehr bereit zu sein, a) auf den Hund zu achten b) ihn zu sich zu rufen und c) ihn persönlich abzuholen, wenn er nicht kommt. Man geht halt einfach weiter. Wird schon kommen, der Dings… na, wie hieß er doch gleich?

Was ist das, Hundehaltung 2.0? Ruft man den Hund jetzt per App? Aktiviert man einen Chatbot, der mit dem Hund in Verbindung tritt? Oder ist es eine spezielle Art Hundealzheimer, bei der man regelmäßig vergisst, dass man anfangs einen Hund dabei hatte? Es ist chic geworden, sich über Helikopter-Frauchen lustig zu machen, die jederzeit an ihrem Hund kleben. Für Panini wäre es in jedem Fall angenehmer, es gäbe mehr davon.

 

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17 Kommentare

  • Antworten Claudia 24. Februar 2019 um 0:06

    Jaaa, solche kenn ich auch! Und unsere Flora hat da oft ganz viel Angst …

  • Antworten Christine L. 24. Februar 2019 um 0:08

    Unmöglich sowas! Bei solchen Besitzern werd ich zur Not auch mal laut (er).
    Akitas sind echt ne Nummer für sich. Leider von den meisten Leuten wegen ihres tollen Aussehens angeschafft, haben die wenigsten Ahnung von ihrem Charakter und der hat es echt in sich. In der Praxis war nicht ein Akita, den die Leute händeln konnten, wenn man ihn behandeln musste. Bei einigen war noch nicht mal ein untersuchen möglich, die können echt giftig werden! Und die Besitzer leider alle vollkommen überfordert…
    Leider auch schon zwei schwere Beißunfälle mit Akitas erlebt – das eine Mal mit dem freundlichen Bullterrier einer Freundin (Loch in der Schädeldecke), das andere Mal mit einem Mischling (getötet).

  • Antworten Socke-nHalterin 24. Februar 2019 um 7:57

    Erst gestern wieder erlebt mit einem Pappionwelpen. Der hatte viel Spaß an Socke. Umgekehrt hielt sich der Spaß in Grenzen. Die Halter liefen weiter, interessierten sich nich für Ihren Hund. Kurzzeitig dachten wir, wir müssten den kleinen Hund mitnehmen. Er ging mit uns, von den Haltern keine Spur….

    Ich frage mich, ob die Halter nicht interessiert wie sich ihr Hund mit anderen Hund verhält, ob er gerade Giftköder nascht, von fremden Menschen mitgenommen wird oder ob der gute Rückruf nicht ein erstrebtes Ziel ist. Ich frage mich, warum sie einen Hund haben, denn spazieren gehen und reden tun sie gerne auch zu zweit….

    Für mich undenkbar Socke nicht im Blick zu haben, insbesondere auch an Orten mit Hunden, Joggern, Radfahrern.

    Was reg ich mich auf. Sollte ein Bühnenprogramm mit dem Titel erscheinen bin ich dort und hoffe Dich zu treffen.;o)

    Viele nachdenkliche Grüße
    Sabine mit Socke

    • Antworten Socke-nHalterin 24. Februar 2019 um 11:56

      Papillonwelpe sollte es heißen…. Da watende Finger schneller als der Kopf…;0)

      • Antworten Socke-nHalterin 24. Februar 2019 um 11:57

        Oh man…. Da waren die Finger schneller….

  • Antworten Anja& Lotta 24. Februar 2019 um 10:21

    Hallo Heidi, ist uns auch mal passiert. Frauchen lief mindestens 200m voraus
    und meinte nur mit wedelnden Händen:” Der macht nichts!” und ging einfach weiter. Wir wussten gar nicht, was sie meint, weil wir den Hund noch gar nicht sahen. Dann kam ein Bernhardiner (!) angetrabt, sah uns und stampfte wütend bellend die Pfoten auf. Frauchen war da schon weit weg. Wir fuhren zusammen und rein reflexartig brüllte ich “Aus!” Worauf derHund verstummte und seines Weges ging. Glück gehabt. Aber der Schreck und die Wut sassen tief. So ein grosser Hund ohne Leine auf ihm fremde Leute zulaufen zu lassen, was soll das? Man muss auch die unangenehmen Seiten seines Hundes mittragen
    und kann sie nicht einfach sich selbst überlassen. Ich bin mir sicher, dass der Hund nicht aggressiv war, aber verunsichert und dann braucht er die Anleitung seines Menschen.
    Und wenn man einen “Stänkerer” hat, dann auf jeden Fall an die Leine nehmen oder eben Hundeschule. Wir sind nicht allein auf der Welt.
    Liebe Grüße Anja

  • Antworten Menschin 24. Februar 2019 um 11:04

    Hallo Heidi,

    ich habe mich bei der Überschrift kurz ertappt gefühlt. Wenn Tiffy rumtrödelt oder ewig schnüffelt obwohl ich sie schon dreimal gerufen habe, dann dreh ich mich auch um und gehe. Weil sie dann relativ schnell zu mir kommt um nicht alleine gelassen zu werden.

    Ich habe sie dabei aber immer im Blick und wenn mir zum Beispiel ein anderer Hund entgegen kommt, drehe ich um und laufe zu ihr um die Begegnung zu überwachen. In Hundebegegnungen mit fremden Hunden bin ich immer nah dran. Leint der andere Besitzer an, leine ich auch an. Ist der andere im Freilauf nehme ich Kontakt auf um zu klären ob wir ein Problm kriegen.

    Dieses zurück lassen kenne ich von anderen Besitzern leider auch. Hund kommt schon Tiffy fixierend auf uns zu und Besitzer läuft vorbei mit: „Der tut nix!“ Mein Bein fängt „Der tut nix“ dann oft vor Tiffy ab und meine Stimme und Körperhaltung schickt ihn hinter seinen Leuten her. Und es ärgert mich sehr, weil es nicht mein Job ist den anderenHund zu reglementieren und auch nicht Tiffys Job, die es nach kurzer Panik übernimmt, wenn mir doch mal einer durchrutscht.

    Liebe Grüße,
    Karen und Tiffy

  • Antworten Esther 24. Februar 2019 um 14:06

    Ein Jack Russell – seine Bezugsperson hat sich einen feuchten Dreck um ihn gekümmert und ist nach 1 Mal rufen ist einfach weiter gelaufen – habe ich schließlich einfach an die Leine und mit mir mitgenommen. Als Frauchen das dann gemerkt hat, war sie ziemlich aufgebracht und zügig bei uns.
    Auf ihre Frage, wieso IHR Hund an MEINER Leine sei, sagte ich: “Ihr Rückruf hat weniger als nichts bewirkt, Sie haben sich weniger als Null für den Hund interessiert – also war meine Schlussfolgerung: das kann gar nicht Ihr Hund sein. Deshalb bringe ihn jetzt zur Polizei, damit die richtige Halterin ausfindig gemacht werden kann.”
    Das hat gewirkt. Der Hund wurde an seine Leine und mit Frauchen mit genommen. Und ich bin mit einen Grinsen im Gesicht und meinem Hundemädel an der Seite entspannt weiter gegangen.

    • Antworten Eva 24. Februar 2019 um 15:25

      Eine wunderbare Idee, die merke ich mir 😁

  • Antworten Eva 24. Februar 2019 um 15:23

    Sehr schön ist es auch, wenn Leute meinen angeleinten Jagdhund sehen und ihre Hunde daraufhin ohne zu fragen ABleinen, damit die miteinander spielen können. Hat dann meistens zur Folge, dass ich in eine Leine eingewickelt von tobenden Hunden umgeben versuche nicht umzufallen und dabei dabei die Besitzer fröhlich daneben stehen und zugucken, oder einfach weitergehen. Einmal habe ich beinahe einen kleinen Hund überfahren, weil der meinem angeleinten Hund neben dem Rad in voller Fahrt Hallo sagen wollte und mal eben vor das Rad lief. Die Besitzerin lief mit ihrem zweiten Hund vollkommen unbeeindruckt einfach weiter, während die beiden Hunde und ich und beinahe ernsthaft verletzt hätten. Glück gehabt, aber da fehlen einem dann doch erstmal die Worte (bevor man der Dame die Meinung geigt und die wortlos einfach abzieht, als wäre nichts).

  • Antworten Martina 24. Februar 2019 um 19:45

    Das Brötchen ist einfach zu niedlich. Merke: Mit einem Rottweiler würde dir das nicht passieren! Als Basinski mich noch begleitete, riefen andere Hundehalter ihre Vierbeiner meist schon auf hundert Meter Distanz zu sich. Alle anderen wurden von mir dann freundlicherweise gewarnt, dass die Form der Räude, an der mein Hund leidet, zwar nicht mehr sichtbar, aber um so langfristiger ansteckend ist. Einmal dran schnuppern und “bäm!”, kein Fell mehr. Blieben noch die zwei, drei der Preisklasse, die du beschreibst. Mit deren Vierbeinern hat der Dicke dann ein auf “Ich-Botschaften” basierendes Gespräch begonnen: “Ich finde, du solltest ein paar Schritte zurück und mir aus der Sonne gehen”; “Ich finde, du nervst”; “Ich zähle bis drei …”. Stellten sich die Stalker taub und wagten gar die Nummer mit dem “in den Nacken stupsen” wurde nach “eins” die rottweilersche Soundmaschine angeworfen (Verbellen, Taubknurren …) plus ein Bilderbuchdrohen inszeniert. Worauf die Weitergegangenen zurückeilten, um dann doch noch das Leben ihres Hundes durch Anleinen und weiterzerren zu retten. Seit wir die süsse Chaosrakete haben, mach ich den Rottweiler. Und bin dabei einiges kompromissloser als Basinski selig. 🙂

  • Antworten Katja 25. Februar 2019 um 10:27

    OOOOOOHHHHHH, wie ich das kenne!!!! Mein Bruno (Labrador, Rüde, 40 Kg, sanftmütig, verfressen) fürchtet sich selbst vor Hunden, die ungefähr die Größe und das Gewicht seines Frühstücks besitzen. Er wurde vor 6 Jahren von einem freilaufenden Schäferhund dermaßen zerlegt, dass er fast nicht überlebt hat und ich es auch nicht. Seither wird jeder Hund von mir auf eventuelle Charakterschwäche extrem beäugt, Hundesprache beherrsche ich bereits besser, als mein Hund, hebe ein Bein, schaue beschämt zur Seite…..Bruno und ich geben ein interessantes Bild in Wald und Flur ab, wenn wir so einer Fell-steht-im -Nacken-hoch-Situation begegnen. Stierblick und eine geduckte, fast kriechende Hundehaltung unseres Gegenübers lassen das Adrenalin in die Höhe schießen. Unangenehm für Bruno und für mich. Es fördert auch wahrlich nicht Brunos Entspannung bei Hundebegegnungen, aber es gibt Ereignisse, die hätten verhindert werden können, wenn das Ende der Leine ohne Fell kurz, aber prägnant seine graue Masse in Bewegung gesetzt hätte…..
    Seither ist jeder Spaziergang alles andere als entspannt. Wir arbeiten daran. Bruno hat Fellfreunde, mit denen er ausgiebig spielen und toben kann, manchmal läufts auch super, aber immer wieder muss ich andere Hunde (Männchen wie Weibchen, groß oder klein) von seinem Rücken herunterziehen, weil Frauchen oder Herrchen anscheinend ihre Fähigkeit spontan verloren haben, sich um ihren Hund zu kümmern. Wenn ich so richtig sauer werde, dann sage ich:”Blöd jetzt, Bruno hat eine ganz fiese Vireninfektion. Wird aber bei ihrem Hund erst in so 2-3 Wochen ausbrechen”.

  • Antworten Regina 28. Februar 2019 um 7:30

    Dass sie weiter gegangen ist, kann man durchaus auch positiv sehen. (Teil-Ironie, Teil ernst gemeint) Ist es doch so, dass gerade die Hunde, die alles allein regeln müssen im Beisein des Besitzers diesen auch noch zu verteidigen gedenken…. @ Panini: hast alles richtig gemacht. Ich wünsche Dir aber von Herzen weniger solcher Begegnungen!

  • Antworten Bonjo 2. März 2019 um 22:13

    Huhu 🙂
    Mir gehen die Meisten gleich aus dem Weg oder sind schneller wieder weg als ich sie gesehen habe 😉 Hat auch Vorteile so groß zu sein 😉

    Schlabbergrüße Bonjo

  • Antworten Ina 4. März 2019 um 5:19

    Ich kann Akitas nicht leiden und auch die kleinen Shibas nicht, weil sie genausolche Arschlöcher sind in Bezug auf Artgenossen. Ich finde Rasselisten zweifelhaft, aber wenn es schon welche gibt, wieso stehen eigentlich nicht die wirklich problematischen Rassen drauf? Die meisten Pitbulls, die mir bisher begegnet sind, waren freundlich, aber ich kenne keinen einzigen freundlichen Akita oder Shiba. Mein Hund ist kürzlich von einem (wesentlich kleineren) Shiba zähnefletschend verfolgt worden und die Halterin hatte keinerlei Einfluss auf den. Rufen half nichts, nichtmal, dass ich ihn angeschrien habe, hat den beeindruckt. Das sind Hunde, die sich nichts sagen lassen, da bleibt dem Halter gar nichts übrig außer anleinen.

  • Antworten Marlies 4. März 2019 um 19:55

    Ja, ich weiß, überall steht geschrieben, man soll nicht…. Aber wenn meine Hündin sich allzu unbehaglich fühlt, dann nehme ich sie einfach hoch und gehe mit ihr weg. Sie wiegt 7 Kilo, das kann ich tragen.
    Sie soll ja wissen, dass ich stark bin und auf sie acht gebe.
    Und die Anni guckt mich dann sehr dankbar an und versucht, mein Gesicht abzulecken, was ich mit abgewandtem Kopf und fröhlichem “Iiihhh!” zu verhindern suche.

  • Antworten Claudi 6. März 2019 um 16:46

    Hm, als ich noch Bobtails hatte ist mir sowas nie passiert; wohl wirklich ein Vorteil, was Großes an der Leine zu haben. Nun habe ich einen freundlichen, fröhlichen, halbhohen Schapendoes und wundere mich über den Verfall der Hundehaltersitten. Sowas passiert auch uns immer öfter. Durch einige unschöne Situationen ist mein Hund da nun etwas ängstlich geworden. Die Halter kümmern sich so oft nicht um ihren Hund bei einer Begegnung, erkennen die Körpersprache ihres Hundes nicht, ignorieren dass meiner an der Leine im Fuß geht und ich ihn auch schon bewußt auf die entgegengesetzte Seite genommen habe. Oder sie haben ihn an der Leine und lassen, sobald wir passieren, die Leine lang, und der Hund läuft mir vor die Füße oder springt uns an der langen Leine bellend entgegen oder setzt meinem Hund nach. Mittlerweile greife ich auch immer öfter auf die Version mit der ansteckenden Krankheit zurück, um im Vorfeld solch unschöne Begegnungen zu vermeiden.

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