Drinnen

Wenn die Zeit still steht.

8. Januar 2024

Mein geliebtes Tier hat mich verlassen. Am 3.1.2024, um 19:45 Uhr hörte sein Herz zuhause auf zu schlagen. Seine Zeit war abgelaufen, so wie unser aller Zeit einmal abläuft. Und trotzdem ist für die Zurückbleibenden nichts mehr wie zuvor.

In den neun Jahren, in denen wir zusammengelebt haben, war Panini nie wirklich gesund. Es gab gute Phasen und schlechtere und immerhin ein beinahe vollkommen sorgloses Jahr. Aber insbesondere die letzten drei Jahre haben uns beiden einiges abverlangt. Deshalb fiel es mir am Ende so schwer, zu erkennen, dass Panini bereits wochenlang auf Abschiedstournee war. Ihr ganzes Leben lang war ich darauf programmiert, Optionen aufzutun, Lösungen zu finden, ihre Gesundheit zu bessern. Wie hätte ich damit aufhören können? Im Flur stapeln sich die Pakete mit Dingen, die sie unterstützen sollten und die wir nun nicht mehr brauchen. Ein Teppich ist gekommen, um sich neben die anderen zahllosen Teppiche, Läufer und Matten zu legen, die seit ihrem Einzug angeschafft wurden, damit sie bequem und gefahrlos durch die Wohnung laufen konnte. Nun sollte die letzte Lücke rutschigen Bodens geschlossen werden. Hundehausschuhe wurden uns zugestellt, Ginkgo-Tabletten für die Durchblutung, ein neuer Pullover und auch ein großer Vorrat der allgegenwärtigen Hipp-Hühnchen-Gläschen steht in einem ungeöffneten Paket herum.

Aber mein Pulver ist verschossen, ich kann nichts mehr tun, nichts mehr recherchieren, bestellen. Ich hatte gedacht, vielleicht zaubern zu können – oder, wenn ich es schon nicht könnte, dann vielleicht unsere Tierärztin, der wir beide vertrauten. Aber die Praxis war nicht geöffnet zwischen den Jahren und auch in den ersten Tagen des Jahres nicht. Schließlich konnte ich dennoch einen Termin mit ihr vereinbaren – am 3.1. um 17 Uhr. Am Morgen dieses Tages war mir aber klar, dass ich meinem Brötchen keine einstündige Fahrt mehr zumuten werde. Die Tierärztin stärkte mir am Telefon den Rücken mit Wärme, Empathie und einer Klugheit, die nur solche Menschen haben, die mit Hilfe von Tieren zur Essenz des Lebens vorgestoßen sind. Ich rief den Mobilen Tiernotdienst an und vereinbarte alles Notwendige. “Du kannst dich auf mich verlassen”, sagte ich zu Panini. Das war mir wichtig. Das Tier wusste das natürlich. Sie wusste immer alles.

Wenn wir weggefahren sind, wusste sie, dass wir wegfahren würden, noch bevor ich auch nur die kleinsten Vorbereitungen getroffen hatte. Sie wusste, wenn es mir schlecht ging oder wenn ich besorgt war. Sie wusste, welche Menschen vor Jahren mal Hunde hatten und welche besondere Zuwendung brauchten. Sie wusste, dass meine Nachbarin bald sterben würde. Sie war nicht klug, wie vielleicht ein Border Collie klug ist. Sie war mäßig erzogen und vergaß Kommandos schnell wieder. Tricks fand sie blöd und da ich sie auch blöd fand, sind wir über ein halbherziges Pfote geben nie hinausgekommen. Sie hatte ihren ganz eigenen plüschigen Kopf. Aber sie konnte Menschen ins Herz sehen. Ihre Zugewandtheit, Freundlichkeit und Liebe waren unerschöpflich. Fremde lächelten, wenn Panini ihnen entgegenkam, mit ihren lustigen Ohren, dem Mäntelchen, das meistens etwas zu groß wirkte und ihrem unglaublichen Blick. Obwohl sie so zerbrechlich war, war sie stur und voller Widerspruchsgeist. Sie blieb oft plötzlich stehen auf unseren Spaziergängen der letzten Wochen und brachte mich damit zur Verzweiflung. Man konnte sie nicht ziehen und nicht schieben, nicht locken und nicht überlisten. Manchmal trug ich sie dann einfach ein Stück, 17 Kilo auf dem Arm. Und dann lief sie wieder und manchmal wollte sie dann sogar noch eine Schleife an unsere kleine Runde dranhängen, obwohl sie zuvor dauernd herumgestanden hatte. Ich verstand sie einfach nicht und meine Verzweiflung wurde immer größer. Ich fand, es wäre besser für sie, nicht so lange in Kälte und Regen herumzustehen. Ich fand, sie sollte ihre Geschäfte erledigen und langsam nach Hause gehen. Heute verstehe ich, dass man vertrauen sollte. Und den Weg einfach mitgehen, auch wenn er unlogisch oder schädlich erscheint. Das Tier kennt ihn und es vertraut auf unsere Begleitung. Nicht immer war ich eine gute Begleiterin. Aber manchmal klappte es. Dann standen wir im Regen herum, ohne uns zu rühren, minutenlang. Wenn ich irgendwann sehr vorsichtig und langsam vorwärts ging, folgte sie mir. Manchmal bis nach Hause, manchmal nur für zwei Sekunden. Dann standen wir wieder. Sie wirkte nie aufgeregt dabei oder leidend. Sie stand einfach und guckte, während ihr die Lebensenergie langsam aber unwiederbringlich entwich.

Nachdem sie gestorben war, dachte ich, ich würde etwas schreiben können, das konnte ich schließlich immer. Aber es ging nicht. Ich hatte Panini jeden Tag gesagt, dass ich sie lieb habe, aber das sind eben so Menschensachen. Was, wenn sie das gar nicht fühlen konnte, weil ich zuletzt oft ungeduldig und gestresst war? Alle Situationen, in denen ich ihr in den letzten Wochen Essen aufgedrängt hatte (sie muss doch die Tabletten nehmen und das geht nicht auf nüchternen Magen!) oder ungeduldig war, kamen mir in den Sinn und bis heute kämpfe ich noch mit dem beißenden Gefühl der Unzulänglichkeit. Anstatt zu schreiben, sah ich mir dann aber Fotos an. Ich klickte mich durch alle neun Jahre und das schlimme Gefühl wurde weniger schneidend. Ich sah Panini in der Obhut und Geborgenheit eines Menschen, dem sie wichtig war. Ich sah, dass sie bequem und warm lag. Wie sie Dinge fraß, die sie liebte. Wie sie nach Mäusen und Keksen suchte. Wie sie umsorgt wurde und den ganzen Tag in Gesellschaft war. Nicht wenige Tage unseres gemeinsamen Lebens verbrachten wir 24 Stunden zusammen.

Meine Wohnung war auch ihre Wohnung, nicht nur durch die nicht eben Designpreis-verdächtige Platzierung von Teppichen, Liegeflächen und Plüschdecken. Alle Räume und viele Schubladen atmen die Sorge um ihre Gesundheit durch all die Mittelchen, Medikamente, Pflegeprodukte, Leckerchen. Würde ich all das auf einmal zur Seite räumen, würde es sich anfühlen wie eine Haushaltsauflösung. Selbst an verborgenen Stellen wie dem Backofen lagern die Backmatten für die selbstgebackenen Hundekekse. Was von alledem verschenkt werden soll (und wegen Verderblichkeit auch muss), was als Erinnerung bleibt (oder keinesfalls bleibt) und was auf einen neuen Hund warten kann und wo – ich weiß es nicht. Und vielleicht muss ich es jetzt auch noch nicht wissen. Ich fürchte Spazier- oder Besorgungsgänge auf “unseren” Wegen, ich fürchte das Nachhausekommen in die Leere, ich fürchte nächtliche Dunkelheit und Stille, aber besonders fürchte ich, dass da, wo sie eben noch war, gar nichts mehr ist, nicht einmal mehr ein Hundebett. Es muss noch bleiben.

Das Leben geht weiter, sagen Menschen. Aber das stimmt nicht. Es geht nicht weiter. Es muss neu angefangen werden. Das Leben mit Hund, zumal mit einem alten oder kranken, ist getaktet, auf ihn ausgerichtet. Gassigänge zerlegen den Tag in Portionen. Die neu gewonnene Freiheit lässt sich noch nicht schätzen. Nein, das Leben geht nicht weiter. Die Zeit steht still und das Atmen fällt schwer. Etwa eine Woche vor Paninis Tod trafen wir auf unserem Spaziergang eine freundliche Frau. Sie stand an einer menschenleeren Straßenecke und sah uns entgegen. Panini ging gleich auf sie zu, wie sie auf viele Menschen zuging. “Oh, die ist aber nett”, sagte die Frau. “Schon älter?” Ja, sagte ich. “Machen Sie sich keine Sorgen”, sagte sie “wir sehen uns alle wieder und wenn ihr Hund einmal gehen wird, dann ist das kein Abschied für immer. Hätte ich das schon früher gewusst, wäre ich mit dem Tod meines Vaters besser zurechtgekommen. Wir sehen uns alle wieder!” Und dann drückte sie mir ein Zettelchen in die Hand, irgendwas mit Seelenwandern oder so, ich habe es noch immer, aber nicht weiter angesehen. Wir verabschiedeten uns und es wäre mir sicher mulmiger gewesen, hätte die Frau nicht so fröhlich und unerschütterlich gewirkt.

Ich weiß nicht, ob wir uns wiedersehen. Und wenn es so wäre, würde es mich auch nicht trösten. Denn jetzt muss ich erst einmal mein Leben ohne sie bestreiten, die meine Ritterrüstung war gegen alles Schlechte und Schwierige. Sie war Wärme und Liebe im Übermaß. Ohne sie auszukommen ist schwer. Was hilft, ist weiter an meinem “Panini-Album” zu arbeiten, was ich bald hier im Blog einstellen will. Ich bin sicher, die Bilder können dann auch alle Freunde von Panini etwas trösten.

Wir bleiben unseren schlechten Selfies treu bis zum Schluss: Eines der letzten Bilder von uns beiden.

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33 Kommentare

  • Antworten Nicole 8. Januar 2024 um 18:39

    Ich lese normalerweise nur leise mit aber als ich gerade die Email Benachrichtigung sah sackte mein Herz kurz ab und ich wusste ich muss ein paar Worte sagen. Es tut mir so wahnsinnig Leid dass ihr Abschied nehmen musstet. Ich weiß leider wie sich das anfühlt und auch meine aktuelle Hündin wird immer grauer… es ist wirklich schwer sowas zu verkraften. Ich wünsche dir also viel Kraft und sende dir mein aufrichtigstes Mitgefühl ♡

  • Antworten Sabine Lüttmer 8. Januar 2024 um 18:45

    Liebe Heide, ich traure mit dir und mein Herz ist schwer. Ich habe euch so gerne begleitet wenn auch nur als stiller Mitleser. Ich musste vor 7 Jahren meinen Seelenengel gehen lassen das macht mich heute noch traurig. Der Schmerz lässt irgendwann nach, aber er geht nie ganz weg. Heute noch erzähle ich mit ihr. Leider musst ich meine Engelchen einschläfern lassen und ich stand neben ihr. Heute noch mache ich mir Vorwürfe das ich nicht vor ihr stand so dass sie mich gesehen hat. Ich hoffe so sehr sie wusste trotzdem das ich bei ihr war. Ich habe mit der Zeit nach und nach ihre Sachen an eine Tierschutzorganisaton gegeben, aber ihr Bettchen steht wie früher noch neben meinem Bett. Dies kann ich einfach nicht hergeben. Ich bin nach Ihrem Tod immer noch die Wege gelaufen, welche wir immer zusammengelaufen sind, nur damit ich das Gefühl hatte sie ist noch neben mir. Sie hat mir dann eine kleine Seele geschickt die alleine war, damit ich nicht alleine blieb. Liebe Heidi ich bin in Gedanken bei dir und hoffe du kommst einigermaßen über diesen schweren Verlust hinweg.
    Liebe Grüße Sabine, Easy und Rowdy (in Gedanken)

  • Antworten Dr. Heike Franz 8. Januar 2024 um 18:45

    Da laufen bei mir auch wieder die Tränen. Mein Doggenmädchen musste ich am 19. Oktober gehen lassen und hatte absolut noch nicht damit gerechnet. Sie war läufig und, wie bei jeder Läufigkeit, etwas launisch und unruhig. Also besser einmal zu oft zum Tierarzt und mir anhören, dass ich eine übervorsichtige Doggenmutter bin. Aber diesmal hatte sie freie Flüssigkeit im Bauch, Blut, und der Bauch musste aufgemacht werden. Als die Tierärztin dann sagte, sie kann nichts mehr für sie tun, habe ich es erst gar nicht erfasst. Die Tage danach waren so leer und überall die Erinnerungen, wie Du es auch bei Panini erlebt hast. Dazu noch eine absolut herzlose und eiskalte Mutter, die meinte: “was für ein Glück, dass der Hund jetzt gestorben ist, und nicht, wenn Du mal nicht da bist…” . Vermutlich war die Bemerkung einfach nur gedankenlos, hat mich aber heftigst getroffen und verletzt. Sehen wir die Lieblinge wieder? Ich wünsche es so sehr und komme mir trotzdem verwaist vor. Es wird ein neuer Hund einziehen und es wird wieder eine Dogge sein. Mein Mädchen und mein vor 4 Jahren verstorbener Rüde werden mir ein Zeichen schicken, wenn der oder die Richtige kommt. Fühle Dich ganz doll gedrückt, ich kann es nur zu gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst.

  • Antworten Marion 8. Januar 2024 um 18:49

    Traurig, es ist immer traurig. Hunde leben viel zu kurz. Ich wünsche dir viel Kraft – und ja, ich freue mich auf das Panini-Album.

  • Antworten Ute Isabell 8. Januar 2024 um 19:03

    Liebe Heidi – wie oft habe ich mich in Deinen Zeilen erkannt, verstanden, manchmal auch erwischt gefühlt. Tierärzte, Futterüberlegungen, andere Hundehalter, das Beobachtetwerden von und Wichtigsein für meinen Hund…
    Auch jetzt: Die Hundehausapotheke, die Plüschdecken und Teppiche die ich sonst nie gewählt hätte, die endlosen Stunden auf der Suche nach der Erklärung, dem fehlenden Puzzleteil, dem Kraut, dem Pilz…

    Es tut mir so leid um Panini und dass Du jetzt traurig ohne sie leben musst. Sei so sanft, liebe- und verständnisvoll zu Dir wie Du es immer zu Panini warst!

  • Antworten Angelika Biebusch 8. Januar 2024 um 19:08

    Für Menschen sind Hunde ein Kapitel ihres Lebens, aber für Hunde sind wir Menschen das gesamte Buch.
    Wie wunderbar es Panini erleben durfte! Du hast ihr Lebensbuch zu einem Wunderbaren gezaubert!
    Ich musste weinen, beim Lesen deines Textes und kann nur im Ansatz nachempfinden, welch tiefen Schmerz du nun fühlen musst…..
    Panini schaut auf dich herab, aus dem Hundehimmel und dort werdet ihr euch sicher wiedersehen….irgendwann!

  • Antworten Julia 8. Januar 2024 um 19:18

    Liebe Heidi,
    Deine Neuigkeiten haben mich sehr erschüttert – Dein Verlust tut mir sehr leid. Ich sende Dir ganz viel Licht und Wärme, Kraft und eine feste Umarmung, wenn Du magst – und wünsche Dir die Zeit, in Ruhe Abschied zu nehmen und traurig zu sein. Und dann, Stück für Stück, wird das Leben wieder heller, und die Erinnerung an gemeinsame Zeiten tut nicht mehr weh. Panini ist jetzt im Licht und es geht ihr gut, da bin ich ganz sicher!

  • Antworten Mayr Manuela 8. Januar 2024 um 19:31

    Du schreibst mir aus der Seele. Der Schmerz ist in Worte kaum zu fassen. Auch meine Maus klebt an mir. Kuscheln und Körperkontakt. Allein zwangsweise mal ohne sie und ich fühle mich wie amputiert. Unsere Beziehung ist fast inniger als die mit meinem Mann, weil anders. Weil diese bedingungslose Liebe und Hingabe so einzigartig ist. Heidi, ich wünsche dir viel Kraft. Und wer weiß, ob das Brötchen dir nicht noch irgendwann ein Bröselchen schickt, damit ihr euch dann gegenseitig retten könnt 🥰

  • Antworten Brigitta 8. Januar 2024 um 19:48

    Es tut mir leid, schrecklich leid. Das ist nicht einfach so dahin geschrieben. Panini ist gegenwärtig. In Euren Geschichten, in den gemeinsamen Abenteuern, in den wunderbaren Erzählungen. Ich habe Euch in mein Wohnzimmer gelassen, Raum geöffnet. Ich werde Panini nicht vergessen.

    • Antworten Marion Funk 11. Januar 2024 um 16:36

      Liebe Heidi, mein tiefes Beileid zum Tod von Panini. Ich war nur eine stille Leserin, habe gerne deine Beiträge gelesen und Panini war mir ans Herz gewachsen, ich mochte sie sehr,sehr gern. Deine Art des Schreibens gefällt mir sehr und spricht mich an. Euer Blog hat mich interessiert, weil ich bis 25.4.23 selbst eine Hündin hatte, auch aus dem Tierschutz und mit etlichen Krankheiten belastet.
      Ihr Tod hat eine schlimme Lücke hinterlassen, was aber nur Hundemenschen verstehen.
      Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft für die Zeit des Umgewöhnens ohne Hund.
      Panini werde ich nicht vergessen, so ein gutes Tier.
      Herzliche Grüße von Hundemensch zu Hundemensch. Marion

  • Antworten Christiane Holzhäuser 8. Januar 2024 um 21:06

    Liebe Heidi,
    du hast uns damals soviele Tipps gegeben und hast soviele Wissen durch Panni erfahren dürfen. Vielleicht war das genau ihre Aufgabe. Meine Jamie ist dieses schon 2 Jahre Tod. Ich habe durch sie gelernt meinen eigenen Weg zu finden. Denn habe ich durch sie gefunden.Panni ist immer bei dir. Ich habe letztes Jahr eine 1 jährige Ausbildung zur Tierkommunikation bei Beate Seebauer gemacht und habe gelernt mit Tieren zu sprechen… Das könnten eigentlich Alle aber wir haben es verlernt. Jamie Botschaft an mich ist das ich nun alleine meinen Weg gehen muss und so habe ich mich getraut und so unendlich viel Dinge gelernt und. Menschen kennen lernt denen es genauso so ging wie mir.
    Mein Ziel ist es selbstbestimmt Leben und Arbeit zu können und daran arbeite. Damit dann einer neuer Hund der mich findet einziehen kann. Ich wünsche dir alles alles Gute und drücke Dich in Gedanken. ❤️

  • Antworten Jutta Oels 8. Januar 2024 um 21:50

    Liebe Heidi,
    Mir tut es wahnsinnig leid. Ich kann deinen Schmerz so gut nachempfinden, seit vor 14 Monaten meine Seelenhündin mich sehr plötzlich und überraschend verlassen hat. Der Schmerz lässt langsam nach, die Leere füllt sich, aber die Sehnsucht bleibt. Aber ich bin überzeugt davon, dass es ein Wiedersehen gibt – mit allen Wesen, mit denen wir in Liebe verbunden waren.
    Fühle dich gedrückt, mit herzbewegten Grüssen, Jutta

  • Antworten Socke-nHalterin 8. Januar 2024 um 22:43

    Mein aufrichtiges Mitgefühl und tiefe Anteilnahme.

    Panini hatte neun Jahre lang das beste Leben, was sie haben konnte…

    Für die kommende zeit ganz viel Kraft, Zuversicht und die Freude auf ein Wiedersehen…

    Alle guten Wünsche
    Sabine mit Socke, die knapp drei Monaten schon 17 Jahre alt wird

  • Antworten Doris 8. Januar 2024 um 23:21

    Für Panini eine gute Reise 🌈 und für dich viel Kraft für diese schwere und traurige Zeit 🖤😢 Es ist schwer und tut furchtbar weh, die geliebte Fellnase gehen zu lassen – wir haben das zwei Mal durchgemacht. Und da merkt man erst, wie groß die Liebe ist/war… Und irgendwann werden wir unsre geliebten Kaltschnauzen wiedersehen – im Land hinter dem Regenbogen.🌈
    Ich habe die Berichte und Geschichten von Panini immer sehr gerne gelesen. Vielmals habe ich genickt, denn es erinnerte mich an das Erlebte mit meinen Hunden…
    Alles Liebe! Und lass die Trauer zu. Sie hilft. Über den Verlust hinwegzukommen – nee, besser zu verarbeiten…
    Mit traurigen Grüßen Doris

  • Antworten Simone 8. Januar 2024 um 23:31

    Liebe Heidi, so ein wunderbarer und wertschätzender Text über Panini!! Sehr, sehr rührend. Ich spüre die große Liebe und Verbundenheit, die zwischen Euch war. Ich fühle mit Dir und wünsche Dir nochmals viel Kraft, um in die Tage ohne das liebe Brötchen zu starten – auch wenn es so, so schwer fällt. Von Herzen alles Gute für Dich!

  • Antworten Siegfried Wollinger 9. Januar 2024 um 0:01

    Heidi, ich weiß nicht was ich schreiben soll. Ich sitze da, lese Deinen Blog und mir laufen die Tränen über die Wangen. Obwohl ich ein Mann bin, schon 77 und schon mehrmals in dieser schrecklichen Situation war. Aber ich weiß wie es schmerzt. Ich fürchte mich jeden Tag vor dem Unausweichlichen. Julie ist ja auch aus dem Tierschutz und 10 Jahre. Ich wünsche mir, dass wir beide gemeinsam gehen dürfen, aber das Leben ist kein Wunschkonzert.
    Dir wünsche ich viel Kraft.
    Siegfried

  • Antworten Britta Borchert 9. Januar 2024 um 1:43

    Hallo Heidi,

    wir haben im Sommer 22 einige eMails bzgl. der Inkontinenz meiner Hündin ausgetauscht, und ich hatte Sie nach Ihren Erfahrungen mit der Inkontinenz von Panini gefragt. Ich habe daraufhin tatsächlich monatelang „Urinaid“ verabreicht, mit mäßigem bis gar keinem Erfolg 🙃 – aber das ist eine andere Geschichte… 😉

    Leider finde ich unsere damalige Korrespondenz nicht wieder, deshalb nun also über den Blog.

    Auch nach unserem Kontakt hatte ich Sie und Panini immer mal wieder verfolgt und habe mitgeschmunzelt und mitgelitten. Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, dass Sie diesem reizenden Wesen mit den hammermäßigen Ohren bis zum Schluss so treu zur Seite gestanden haben. Ich hingegen hatte damals – im Sommer 22 – durchaus darüber nachgedacht, unseren Hund wegen der Inkontinenz wieder abzugeben, weil ich einfach nicht damit klargekommen bin (Spoiler: der Hund ist immer noch da 😘) – aber auch das ist eine andere Geschichte.

    Jeder Mensch hat seine Grenzen und Gespenster, die einen treiben, das ist auch ok, dennoch bewundere ich Ihre Hingabe und Opferbereitschaft, die Sie für Panini an den Tag gelegt haben. Natürlich weiß man nicht, was Hund denkt oder fühlt, aber aus meiner ganz subjektiven Sicht hätte Panini es wohl nicht besser treffen können. Und es ist doch tröstlich, dass sie gehen durfte, als das irdische Leben zu schwierig für sie wurde.

    Der Abschied schien zwar absehbar, aber wenn es passiert, ist es doch irgendwie plötzlich. Ich hatte nach dem Tod meines ersten und bis dato einzigen Hundes 25 Jahre kein Haustier mehr, weil ich genau davor Angst hatte – vor dem Abschied. Und ausgerechnet ein knappes Jahr nach dem Tod meines Vaters (mein persönliches Armageddon – aber auch das ist eine andere Geschichte) habe ich mich doch wieder für einen Hund entschieden. Auch wenn unsere Asya gesundheitlich keine echten Baustellen hat, toitoitoi, weiß ich, dass der Tag kommen wird (falls sie zuerst gehen wird, was wahrscheinlich ist), und dass es mich für den Moment zerschlagen wird. Aber in den vergangenen 50 Lebensjahren habe ich auch gelernt, dass es halt doch weitergeht irgendwie, Tag um Tag, am Anfang noch zäh, aber dann irgendwann dreht man sich um und merkt, dass das Neue anders ok ist.

    Also machen wir einfach erstmal weiter, solange, „bis der Vorhang fällt“ (H. Grönemeyer)… Und man sich vielleicht doch irgendwie wiedertrifft…? Wer weiß… 😏

    Ich wünsche Ihnen, liebe Heidi, dass das Jahr 2024 trotz des traurigen Starts viele schöne Stunden bereithalten wird!

    Alles erdenklich Gute,
    Britta Borchert

  • Antworten Michaela 9. Januar 2024 um 1:54

    Liebe Heidi,
    seit vielen Jahren bin ich stille Mitleserin und habe mich dabei in Paninis Blick und Ihren Schreibstil verliebt – bisher habe ich mich immer gefreut, einen neuen Beitrag zu finden, heute flossen die Tränen schon bei der Überschrift. Genau so fühlt es sich an, die Zeit steht still und das Atmen fällt schwer. Gerade wenn die letzten Monate und Jahre gesundheitlich schwierig sind, scheint es irgendwann, als wäre man eins – schließlich gibt es keine andere Möglichkeit, als dauernd zu versuchen zu erahnen, was das Tier braucht oder nicht. Ich denke aber (oder hoffe es), dass unsere Unzulänglichkeiten wie gelegentliche Ungeduld oder Unverständnis dem Tier auch ein Stück Normalität in seine letzte Zeit bringen, sind sie es doch gewöhnt, dass Menschen vieles nicht verstehen und so hebt sich manchmal für kurze Zeit der Schleier der überwältigenden Liebe und Fürsorge, mit dem wir sie umgeben. Und nein, nichts wird wieder wie es war und noch Jahre später überfällt einen die Trauer manchmal mit voller Wucht, das ist wohl der Preis, den wir für Liebe bezahlen – und er ist sicher nicht zu hoch für Ihre Jahre mit Panini. Herzlichst, Ihre Michaela

  • Antworten Eli Radinger 9. Januar 2024 um 8:36

    Liebe Heidi.
    Danke, dass du all die Jahre mit Panini mit uns geteilt hast. Wir haben gelacht und geweint und an unsere eigenen verstorbenen oder alt werdenden Hunde gedacht. Haben wir sie genug geliebt? Werden sie uns verzeihen, wenn wir ungeduldig mit ihrer Sturheit waren (kenne ich auch von Hope)?

    Der Verlust unserer Hunde wird nie heilen. Sie werden immer bei uns sein.
    Und ja, die alte Frau, die du getroffen hast, hat Recht. Es ist nie ein Abschied für immer.

    Auf meine Frage “Wie heilt man ein gebrochenes Herz?” habe ich eine Antwort von Benjamin Ferencz (ehemaliger Chefankläger der Nürnberger Prozesse) in seinem Buch “Sag immer deine Wahrheit” gefunden:
    “Wie heilt man ein gebrochenes Herz? Die Frage ähnelt der nach einer friedlichen Welt. Es gibt eine zehn Bände umfassende Antwort auf beide und eine, die nur aus einem Wort besteht: langsam.”
    Lass dir Zeit fürs Trauern und für die Erinnerungen an eure gemeinsame Zeit.
    Alles Liebe
    Elli

    • Antworten Heidi 9. Januar 2024 um 19:17

      Liebe Elli, das ist ein kluges Zitat. Ich habe schon fleißig in deinem Buch gelesen und es hilft tatsächlich. Danke dafür.
      Liebe Grüße!

  • Antworten Marlies 9. Januar 2024 um 9:33

    Nun sitze ich hier nach acht Uhr morgens und heule, als wäre Panini mein Hund gewesen!
    Aber meine Anni wird ja nun demnächst auch 13 Jahre alt, und ich sehe, wie sie langsamer wird und sich gar nicht mehr über den Schnee freut. Ich weiß nicht warum, aber Löwchen werden so üblicherweise zwischen 12 und 14 Jahre alt, das ist ja recht kurz für eine kleine Hunderasse.
    Den Abschiedsschmerz habe ich schon öfter im Leben durchgemacht, wenn meine Katzen gestorben waren. Einen Hund konnte ich mir erst leisten, als ich in Rente war, vorher war weder Zeit noch Kraft. Arbeit in drei Schichten, oft nur 10 Stunden frei zwischen zwei Diensten, immer müde.
    Durch Anni kam ich buchstäblich wieder auf die Beine. Viel frische Luft und Bewegung.
    Ich denke übrigens, Panini war doch klug. Das ist die Steigerung von Intelligenz. Erst wer aus seinem Wissen etwas Gutes zusammenfügen kann, wer ein Herz hat, ist klug. Ein Herz hatte das Brötchen auf jeden Fall, ein großes!
    Man kann ein neues Tier lieben, genau so doll, nur immer etwas anders. Jeder unserer Begleiter aus dem Tierreich ist etwas Besonderes.

  • Antworten Angelika Hoyer 9. Januar 2024 um 10:44

    Eine so wunderbare , so ehrliche so schöne Abschiedsrede. Ich habe euch lesend Jahre begleitet. Ich hoffe sehr, du findest nach der Trauer Platz für eine neue Hundeseele. Ganz liebe Grüße von der Cockeroma Angelika

  • Antworten Marion 9. Januar 2024 um 12:48

    Dein Bericht gleicht in vielen Zügen meinen Gefühlen. Bei uns ist es jetzt fast 15 Monate her und die Leere ist nach wie vor da. Auch ich habe Hundebett stehen lassen, die riesige Garderobe von Mänteln, Halsbändern und Geschirren, der “Apothekerschrank”, der wahrscheinlich ähnlich groß ist, wie die Apotheke meines Tierarztes. Auch ich habe immerzu recherchiert und versucht was besser zu machen.
    Bei uns ist recht schnell ein neuer Hund eingezogen, sie brauchte Hilfe und wir waren da.
    Eigentlich ging es viel zu schnell, aber ohne die “neue Maus” wäre ich wohl nicht wieder auf die Beine gekommen und Murta wäre möglicherweise unter die Räder gekommen.
    Murta hilft mir das Leben weiterzugehen und hat ein schönes umsorgtes Zuhause bekommen. Inzwischen ist sie angekommen und lustig.
    Viele “unserer” Wege konnte ich anfangs nicht gehen, doch es gibt keine Wege, die Leo und ich nicht zusammen gegangen sind. In auch 9 Jahren und täglichen mitunter sehr langen Spaziergängen. Doch noch immer gibt es Orte wo ich nicht hin kann weil es zu weh tut.
    Ich habe ca. 5000 Fotos auf dem Handy und weitere 2000 auf einer Karte, die nicht mehr lesbar ist obwohl ich extra eine teure gekauft hatte. Ich habe es nie geschafft sie zu sortieren oder ein Album zu machen. Es gibt 3 Ostsee-Alben, ganz klassisch per Buch. Aber Leos Leben ist in meinem Kopf und ich meinem Herz. Kein Foto würde das wiedergeben was wir hatten. Er fehlt so sehr! Es vergeht keine Woche wo nicht mindestens 3x Tränen laufen.
    Auch wenn hier für Außenstehende alles läuft wie vorher… ich gehe mit einem schwarzen Hund spazieren, der auch mit in der Praxis ist, versorgt und gepflegt wird (durch ihre Krankheiten jetzt schon obwohl sie noch jung ist) .
    Doch es ist anders. Ein neues Stück Leben was ich versuche täglich zu meistern.
    Ich funktioniere, ich habe meine neue Hündin lieb und es gibt Momente, da kann ich auch mit ihr lachen. Dennoch ist es anders. Leo hat in meine Seele geguckt und mich gehalten, so wie ich ihn. Sowas wie mit ihm ist mir noch nie passiert, mit keinem Tier und keinem Menschen. Und tatsächlich halte ich mich (obwohl ich nie religiös war) an dem Gedanken fest, dass ich ihn irgendwann wieder habe.

    Liebe Heidi, ich drücke Dich fest und fühle mit!
    Panini ist im Herzen bei Dir und das wird immer so bleiben.

  • Antworten Henrik 9. Januar 2024 um 13:16

    Danke für diesen wunderschönen Text, liebe Heidi. Dieser Abschied von einem Lebewesen, das wir über alles geliebt haben, ist wohl das Schwerste an einem Hundeleben. Und wann auch immer unser Tyson geht, das wird der Grund sein, warum ich erstmal keinen neuen Hund haben möchte. Du hast vielleicht manchmal den Eindruck, du hättest nicht genug getan und du wurdest Panini nicht voll gerecht. Du hast wirklich alles dir Menschenmögliche getan. Vielleicht fühlt es sich gerade nicht so an, aber ich bin sicher, du warst darin sehr erfolgreich. Sie hätte keine bessere Partnerin als dich finden können. Ich finde den Satz sehr schön, dass das Leben neu anfängt. Im Abschied liegt auch eine Chance, wieder mehr für dich da zu sein. Ich wünsche dir, dass der Neuanfang nicht so schwer wird und dass die Freude über die gemeinsame Zeit die Trauer bald überstimmen wird.

  • Antworten Christoph 9. Januar 2024 um 13:50

    Deine momentanen Gefühle erinnern mich sehr stark an die Zeit als wir unseren Telmo gehen lassen mussten. Wegen eine entzündeten Stelle an der Pfote zum Arzt und dann der Zufallsbefund Schatten auf der Lunge. In der Tierklinik der Schock, Sarkom am Schlüsselbein ettliche Metastasen und über 20 Projektile einer Schrotladung die er sich in seinem Heimatland eingefangen hatte. Es war nur noch eine Schmerztherapie möglich und der Onkologe meinte, wir haben noch ein paar Tage, höchstens wenige Wochen. Erst nachdem wir wussten wie es um ihn stand, hatte Telmo aufgehört uns etwas vorzuspielen und Schmerzen gezeigt. An unseren Reaktion musster er gemerkt haben, Schauspielerei ist nicht mehr nötig. 4 Wochen hatte es dann noch gedauert, jeden Tag hatten wir ein Stück Abschied von Telmo genommen und er von uns. Die ersten Tage und Wochennach seinem Tod hatten wir oft das Gefühl keine Luft zu bekommen. Heute, mehr als 3 Jahre danach können wir sagen, der Schmerz ist geblieben aber wir haben gelernt damit umzugehen. Auch du wirst lernen mit deiner Trauer und dem Schmerz umzugehen, gibt dir selbst die notwendige Zeit. Ganz liebe Grüße

  • Antworten Dörte Manthe 9. Januar 2024 um 17:34

    In liebevoller Anteilnahme und in Tränen aufgelöst habe ich die Worte gelesen. Das Brötchen ist auf dem Weg. Ich wünsche Dir Trost. Unsere Alma hat die RegenbogenBrücke schon an ihrem Horizont. Und es ist ein Abschied in Sicht. In Liebe. Ich wünsche Dir eine neue Hundeliebe. Lass es geschehen.
    In Gedanken umarme ich Dich.

  • Antworten Alexandra 9. Januar 2024 um 19:56

    So ein schöner gefühlvoller Text von Dir und auch die Kommentare sind wundervoll.
    Da wir immer mindestens 2 Hunde hatten, gibt es keinen Neuanfang, sondern alles läuft wie bisher. Nur mit einem Hund weniger. Ich glaube, dass das für mich besser ist. Was ich am meisten betrauere, ist die verblassende Erinnerung an einen geliebten Hund. Irgendwann ist man nicht mehr sicher, welcher Hund immer dieses oder jenes gemacht hat. Das kommt mir vor wie Verrat. Trotzdem bin ich dankbar, so viele liebe Fellfreunde gehabt zu haben. Ich hoffe, Du findest auch einen Weg, der es Dir etwas leichter macht.

  • Antworten Lena 9. Januar 2024 um 21:58

    Liebe Heidi,
    Nun habe ich es auch gelesen und geheult….Dein Schmerz ist so spürbar. Danke, dass du trotzdem deine Gefühle mit uns geteilt hast. Ich kann mich vielen wundervollen Kommentaren nur noch anschließen. Nachdem ich dein Buch gelesen habe, bin ich zu deiner stillen und aufmerksamen Leserin geworden. Ich mag sehr, wie du das Alltägliche/Gewöhnliche mit einem Hund so schön beschreiben kannst. Ich freue mich auf dein Panini-Album. Und versuche noch mehr die, mir noch gebliebene gemeinsame Zeit mit meinem Hund, einfach nur zu leben und -so gut es geht- zu genießen.
    LG

  • Antworten Danni 10. Januar 2024 um 18:24

    Liebe Heidi,
    lang habe ich hier nicht mehr geschrieben, aber habe Euch begleitet.
    Du kennst auch meinen Seelenhund.
    Es bleibt mir nur, Dir viel Kraft zu wünschen…eine virtuelle Umarmung für Dich. Eines Tages tut es nicht mehr ganz so weh. Es tut mir unendlich Leid.
    🫶
    Liebe Grüße Daniela

  • Antworten Esther 14. Januar 2024 um 10:29

    Liebe Heidi
    Ich kann dir so gut nachfühlen und dich so gut verstehen.
    Panini, dieses süsse Hundemädchen, hinterlässt eine Lücke, die sich wohl nie ganz schliessen wird. Sie ist gegangen und hat einen Teil deines Herzens mit sich mit genommen. Genauso hat sie aber auch ein Teil ihres Herzens bei dir zurück gelassen. Ich hoffe, dieses “Herzstück” vermag dir ein wenig Trost geben und helfen, dass du dich Schritt für Schritt immer öfter an schöne, lustige, knuffige Situationen mit deinem Fellmädel erinnern kannst.
    Ich behalte dich in meinen Gedanken.
    Sehr herzlich
    Esther

  • Antworten Sonja 20. Januar 2024 um 9:50

    Oh nein, wie schade und unendlich traurig! Nichts kann einen darauf vorbereiten, wenn auch der Verstand weiß, dass das Tier wohl vor einem gehen wird.
    Unser Männeken ist irgendetwas zwischen 16 und 17 Jahren alt, war immer wieder krank (IBD), verletzt, vergiftet, seit er im Alter von ca. neun Jahren zu uns kam. Meine Wohnung liegt ebenfalls voller Teppiche und zusätzlicher Läufer, damit er rutscharm laufen kann, überall Liegekissen, Futter- und Medikamentenvorräte. Er baut jetzt rasant ab… Schrecklich.
    Ich finde es wunderbar, wie Sie in Ihrer Trauer so schöne Worte finden!
    Alles Gute und viel Kraft wünsche ich Ihnen.
    Sonja

  • Antworten Katharina 21. Januar 2024 um 17:31

    Liebe Heidi,
    auch von mir ganz herzliche Anteilnahme!
    Ich habe deinen Blog regelmäßig gelesen und auch ‘Hunde, die nach hinten gucken’ steht in meinem Regal. Ich habe es damals in einem Rutsch gelesen.
    Meine Luna (Goldie-Hündin) ist heute genau vor einem Jahr und 5 Monaten gestorben. Leider musste sie mit gerade 12 Jahren eingeschläfert werden. Ich habe sie bekommen als sie 10 Wochen alt war.
    Nach wie vor vermisse ich sie sehr und manchmal muss ich noch weinen.
    Anfangs ging es mir tatsächlich körperlich richtig schlecht.
    Sei gewiss, dass viele Menschen mit dir leiden und dich sehr gut verstehen können!
    An sich wollte ich dir das Buch von Eli Radinger empfehlen, aber ich habe ja gesehen, dass du es bereits kennst.
    Danke für die vielen schönen Panini-Geschichten!
    Nimm dir Zeit zum Trauern!
    Viele Grüße
    Katharina aus OWL

  • Antworten Nicole Werkmann 23. Januar 2024 um 18:21

    Ein Hoch auf Panini – das wunderbarste und süßeste Brötchen in Hundegestalt, dass je über diesen Planeten gedödelt ist ♥

    Es ist ein Geschenk, dass es Dich gegeben hat!

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