Draußen

5 beliebte Styling-Sünden bei Hundehalterinnen

1. April 2018

Wie junge Mütter, so lassen auch Hundehalterinnen mit der Zeit modisch etwas nach. Die meisten Kleidungsstücke, die gut aussehen, sind unpraktisch – ein Phänomen, über dem sicher zahlreiche hochdekorierte Wissenschaftler des internationalen Forschungszentrums für angewandtes Rumlaufen in Berkeley seit Jahren grübeln. High heels sind im Grunde nur zum dekorativen Sitzen geeignet, mit den meisten Röcken sollte man jedoch besser stehen. Allein das ist bereits ein Widerspruch, der einen dazu bringen könnte, sich morgens nach der Dusche gleich wieder hinzulegen.

Hundehalterinnen ficht das jedoch alles nicht an, sie wählen ihr Outfit ohnehin ausschließlich nach vier Kriterien aus: a) Ist es wetterfest b) Kann man damit lange gehen c) Hat es ausreichend viele Taschen und d) Kann man es gut waschen. Das Kriterium „Sieht es gut aus“ gilt natürlich auch noch. Es rangiert etwa beim Buchstaben u). Den Gipfel der modischen Verwahrlosung stellen die fünf Gruselschocker dar, die ich hier kurz skizzieren will.

1. Bauchtaschen

Jahrzehntelang waren Bauchtaschen etwas für unförmige Touristen an Strandpromenaden. Die Zeiten sind längst vorbei. Man kann sie schließlich im „Crossbody Style“ tragen und dann sind sie unfassbar hip. Ein „Styling-Piece“, das auch schon mal von Armani, Boss oder Calvin Klein sein und € 300,- kosten kann. Soweit die Theorie. In der Praxis sind die Dinger mit ihren baumelnden Reißverschlüssen eine bodenlose Verunstaltung der eigenen Silhouette. Und wenn sie € 500,- kosten – es sieht immer noch furchtbar aus.

Die Hundehalterin bevorzugt eine besonders ausladende Variante, denn sie will im Idealfall schließlich mehrere Sorten Leckerchen, Kotbeutel, Taschentücher, Hausschlüssel und Handy damit transportieren. In einer Art temporärer Hundekeks-Schwangerschaft wölbt sich der Bauch der Hundehalterin beim Spaziergang nach vorne, von Zeit zu Zeit schenkt sie zwei, drei gesunden Fleischwurst-Schnibbeln das Leben, was dann sogleich wieder endet. Ist das schön? Es ist entsetzlich. Auch ich besitze natürlich ein Bauchtaschen-Monstrum mit Einhandbedienung, das ich allerdings in Feigenblatthöhe baumeln lasse. Vermutlich ist es so eine It-Bag, ein lässiges Style-Statement, wie wir Fashionistas sagen.

2. Cargohosen

Für die Hundehalterin muss alles viele Taschen haben. Die Jacken, die Hosen und sogar die Taschen müssen möglichst zahlreiche Taschen aufweisen. Geistig gesunde Frauen versuchen, keine Hosen zu tragen, die sie zu einer Art Barbapapa werden lassen, einem kegelförmigen Wesen, das sich nach unten hin stark verbreitert. Hundehalterinnen finden Cargo-Hosen super. So hat man die Kotbeutel gleich parat! Und die Taschentücher! Toll! Nein. Schlimm. Aber total praktisch. Natürlich besitze auch ich Cargo-Hosen. Die schlimmste Form der Cargo-Hose ist übrigens die 3/4-Cargohose. Vor allem, wenn das fehlende Viertel abgezippt wurde. Wer das erfunden hat, sollte bis an sein Lebensende bei Neonlicht und Ufz-Ufz-Musik die Teppiche von Kaufhausumkleidekabinen von Fädchen und Schildchen reinigen müssen.

3. Schimanski-Jacken

Es gab vermutlich auf der ganzen Welt nur ein einziges Wesen, was mit einer Schimanski-Jacke gut aussah, und das war der wunderbare Schimanski-Darsteller Götz George daselbst. Sie betonte seine ohnehin überreiche männliche Ausstrahlung. Frauen, die gleichfalls eine virile Aura anstreben, sind also im Grunde damit gar nicht so schlecht bedient. Nun werden Schimanski-Jacken natürlich nicht als solche verkauft. Sie werden als „Gassi-Jacken“ feil geboten, inzwischen gar von eigens dafür gegründeten Unternehmen. Die Hundehalterin, so scheint es, ist mit einer gewöhnlichen Jacke für gewöhnliche Frauen ganz schlecht dran. Zu wenige Taschen! Eine Gassi-Jacke muss her. In lila. Für nur € 249,-. Oder für die Übergangszeit: In beige. Es gibt überhaupt nur ein Kleidungsstück, was noch unförmiger und unweiblicher ist als die Gassi-Jacke: Die Gassi-Weste.

4. Gummi-Schlappen

Ursprünglich werden Gummi-Schlappen gern für die Garten-Arbeit angeschafft. Dort könnten sie auch total praktisch sein, würde nicht die Erde immer in die Löcher eindringen. Die aber müssen sein, damit der Fußschweiß irgendwo ablaufen kann. Gummi-Schlappen sind schließlich nicht atmungsaktiv und heizen die Füße in Windeseile auf Backofentemperatur hoch. Nachdem das mit dem Garten nicht so toll funktioniert, kann man es ja mit dem Gassi gehen versuchen. Hach, wie herrlich ist das – kein aufwendiges Schuhe anziehen und schnüren – rein in die bunten Schweißwännchen und los geht’s. Alles andere wäre für „einmal um den Block“ ja auch total übertrieben. Nun gut, man sieht aus wie eine Ente, die sich an Karneval als Transvestit verkleidet hat. Egal.

5. Kotbeutel-Schleifchen

Hiervon gibt es kein Bild. Ich weigere mich, auch nur zu Demonstrationszwecken diese Ungeheuerlichkeit anzufertigen. Sie betrifft nicht das Styling der Hundehalterin selbst, sondern das der sie umgebenden Accessoires. Wobei „Accessoire“ ein großes Wort ist für einen Kotbeutel. Irgendwann ist irgendwer auf die Idee gekommen, es könnte nicht nur nützlich, sondern sogar schön sein, Kotbeutel in gewissen Abständen an die Hundeleine zu knoten, so dass sie wie Schleifchen an einer Girlande baumeln. Die ganze Erscheinung des Hund-Halter-Duos wird damit von weitem sofort auf den Aspekt des Kackens zusammengedampft. Wer wollte das nicht?

Mir ist die ganze Kotbeutelsache ein Rätsel. Es gibt eigene Täschchen dafür, die man irgendwo dran klippen soll, unförmige Plastiktrömmelchen an Flexileinen. Ich wette, in dieser Sekunde werden gerade wieder irgendwo in Deutschland Kotbeutel-Taschen-Start-ups gegründet, die mit ihrer genialen Geschäftsidee in den nächsten Tagen auf der Fußmatte von Carsten Maschmeyer campen werden. Wo ist das Problem mit Kotbeuteln? Dass sie so schwer sind? So viel Platz wegnehmen? Nächstens kommt jemand auf die Idee, sich Kotbeutel als Schleifchen ins Haar zu binden. So hat man immer welche parat! Lieber würde ich Kotbeutel unter der Innensohle meines Schuhs oder in der eigenen Backentasche transportieren als sie zu Leinenschleifchen zu drapieren. Aber das ist ja zum Glück nicht nötig. Ich habe ja meine Schimanski-Jacke, meine Cargohose und eine Bauchtasche!

Diese und viele weitere Panini-Geschichten gibt’s jetzt auch in meinem Buch “Hunde, die nach hinten gucken” – zum Verschenken und sich selbst beschenken…

* Im Falle eines Kaufs über diesen Link werden mir von Amazon ein paar Cent gutgeschrieben

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Bilder: © Peter Turner Photography, Grandpa, photowind – shutterstock.de

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26 Kommentare

  • Antworten Johanna 1. April 2018 um 18:43

    Ich sterbe vor lachen! Unglaublich aber wahr! Vor allem die wunderschönen Schuhe sind im Sommer mein liebster Freund beim “einmal um den Block”, denn jeden Morgen und Abend gehe ich in diesen Schuhen raus, oft auch noch im Pyjama (Mit Jacke drüber merkt das keiner!!) denn nach der Runde wird sehr oft einfach nochmal geschlafen!
    Danke für den tollen Beitrag, ich bin begeistert!

    Schöne Ostern noch,

    Toffee & Johanna

  • Antworten Silke 1. April 2018 um 20:48

    “Forschungszentrum für angewandtes Rumlaufen” – groooooßartig!
    Ich hab sehr gelacht, und ich füge noch ein wunderbar praktisches Accessoire hinzu:
    Die Regenhose zum Drüberziehen. Unglaublich praktisch, wenn man morgens noch nicht aus dem Schlafanzug oder abends nicht mehr aus der ollen aber gemütlichen Jogginghose raus will. Regenhose drüber, fertig. Und da es in gefühlt 80% der Fälle auch tatsächlich regnet, passt das schon. Okay, das Wetter wird auch wieder besser…

  • Antworten Lara 1. April 2018 um 23:09

    Schuldig im Sinne der Anklage 😅
    Flip Flops und Kotbeutel in Schleifen an der Leine sind bei uns gang und gäbe.
    Lg Lara
    Ps: wirklich toller und unterhaltsamer Artikel.

  • Antworten Irene Pospisil 2. April 2018 um 9:33

    Dieser Beitrag, wie immer, einfach köstlich. Ich habe Tränen gelacht, bis ich gemerkt habe, ich lache ja über mich. Bis auf die “Kotbeutelschleifchen”, habe ich auch jede modische Sünde drauf.
    Hier leben zwei riesige wunderschöne Doggen nebenan. Sie haben immer auf den Rücken, an ihr Brustgeschirr,
    ein Kotbeutelschleifchen in wechselnden Farben. Hellblau, ROSA, gelb oder weiß. Das läuft bei mir schon unter Tierquälerei. Wie kann man ein Tier nur so lächerlich machen.
    Wir Hundehalter kümmern uns nicht um Mode. Praktisch muß es sein. Der Stoff darf nicht wie ein Magnet
    das Fell anziehen, viele Taschen muss es haben und gut waschbar sein. Und man sollte, wenn man die Wohnung verlässt, nicht direkt am Spiegel vorbei müssen. Dann ist doch unsere Welt in Ordnung.

  • Antworten Anke Maria Hofer 2. April 2018 um 10:08

    Herrlich! Einfach herzerfrischend wahr!

  • Antworten Weib Yvonne 2. April 2018 um 11:06

    😀 Königlich, ich bin SO froh, dass ich mit nur Jeans, normaler Jacke, Wanderschuhen und mehreren Hunden unterwegs sein darf!
    Danke, dass Du “anficht” wieder in den Text brachtest, ich genieße es sehr(und Dir gehts wieder besser, wie wunderbar!).
    Liebe Grüße, ich freu mich auf mehr,
    Yvonne

  • Antworten The Pell-Mell Pack 2. April 2018 um 11:18

    Grandios! Ich bekenne mich zwar nur zu den Gartenschlappen schuldig, die auch nur zum Mülleimer und in den Garten ausgeführt werden, aber mit Jeans, Wanderschuhen und Kapuzenjacke gehe ich definitiv nicht als Styleikone in die Annalen der Geschichte ein.
    Herzliche Grüße
    Stephie mit Enki und Luna

  • Antworten Esther Nayeli 2. April 2018 um 11:46

    W-U-N-D-E-R-B-A-R- amüsant!

  • Antworten Socke-nHalterin 2. April 2018 um 11:59

    Ich bin total Put, denn ich trage nichts von dem. Um nicht ganz ins Abseits zu gelangen gibt es hier die Kotbeutelschleifen. Aber das ist ja nur ein ganz kleines Accessoires. Nicht der Rede wert…
    Ich braaaaaauche meeeeehr. Vor allem von diesen lustigen Beiträgen…..

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    • Antworten Socke-nHalterin 2. April 2018 um 12:01

      Ich bin total out sollte es heißen…
      Ich werde nie wieder mit dem I-phone kommentieren…

  • Antworten Kornelia Häger 2. April 2018 um 13:13

    Ich trage als Hunde- u Pferdebesitzer die ultimativ geilen Arbeitshosen von Strauss. Denn ich brauche ja auch noch eine Tasche für Pferdeleckerchen. Den Kotbeutel binde ich auch dekorativ an einer Hundeleine. Meine Jacken brauchen auch unendlich viele Taschen. Da ich in einem Motorradladen arbeite fällt es optisch oft nicht auf ob ich nun zur Arbeit muss oder mit den Hunden los will.
    😄

  • Antworten Angie 2. April 2018 um 13:23

    Jetzt bin ich aber sowas von beruhigt……das mit den Schlappen ( ich bin übrigens längst im Fortgeschrittenen Status und hab im Winter die gefütterte Version an ….ausser bei Schnee oder Schneematsch ) find ich jetzt aber gar nicht so abwegig……so weich und bequem am Fuß…..und bei meiner blendenden Schönheit wird mir auch niemals jemand auf die Schuhe sehen….haha…….und die Stadt stellt bei uns schwarze Kackbeutel zur Verfügung, so sind die Kackbeutelschleifchen auch ein echter Augenschmaus….den schwarz – wie die modebewußte Influenzerin ja weiß – geht immer…….Herzliche Grüße von Filou´s Frauchen….

  • Antworten Birgit 2. April 2018 um 14:14

    Ich habe zwar (leider) keinen Hund, bin aber offenbar auf dem besten Weg: Cargopants und Jacken mit vielen Taschen stehen auch in meiner Gunst ganz oben. Vielen Dank für den zauberhaften Artikel, ich habe herzlich gelacht!

  • Antworten Sabine M. 2. April 2018 um 14:18

    War lange nicht mehr “Gassi”, da geliebte Hündin vor 2 Jahren eingeschläfert werden mußte. Beim Spazgang, lang oder kurz, war es mir egal, wie ich aussehe. Hauptsache , das Outfit war zweckmässig , praktisch. Manche Mitmenschen, die ich dann unterwegs traf, reden so oder so. Egal, was die Hundebegleiter am Leib tragen, oder nicht….oder wie der Hund ausgestattet ist. Wurschtegal! Spazierengehen/ Laufen mit Hund soll den Beteiligten Spaß machen.
    Kotbeutelschleifchen an der Leine…naja….. kann ich drüber schmunzeln, war aber nie mein Ding.
    Herzlichen Dank für den sehr amüsanten Artikel! 🙂

  • Antworten Astrid Niels 2. April 2018 um 15:53

    Einfach toll der Text 😀 Für kurz mal um den Pudding tun es bei mir auch die Schlappen, Jogginghose und Sweatjacke. Auf längeren Strecken müssen es aber Jeans, Sweatshirt (am besten mit dem Foto meiner Hunde ), Steppweste und gute Laufschuhe sein. Quer über die Schulter trage ich meistens eine Umhängetasche in der alle Hundeutensilien Platz haben 😉
    Schönen Ostermontag noch
    Astrid mit Basko & Gina

  • Antworten Kerstin 2. April 2018 um 18:58

    Herrlich!
    Ich lache über mich selbst.
    Und statt der Kotbeutelschleifchen biete ich Gummistiefel! In den schönsten Farben. Mit Blümchenmuster!
    Danke für diesen sehr guten Beitrag.

  • Antworten Andreas Stürmer 2. April 2018 um 22:26

    Tolles Thema, Cargohosen, Croks und Basecap – alles mit etwas Sabber bekleckert. Das Auto nicht Sonntagsfein, sondern bis zu den Scheiben mit Modder bespritzt und der Kofferaum sieht aus, als wenn einer schon mal eingekleistert und vergessen hat die Tapete dranzukleben. Das Gute ist, wir können es immer auf die Hunde schieben!
    Geil ist, wenn man beim Kunden sitzt und aus der Anzughose die rote Hundetüte rausschaut!

  • Antworten Martina 3. April 2018 um 6:36

    G.R.O.ß.A.R.T.I.G.!
    Vielen Dank für den tollen Artikel. Nur in den Gummischlappen laufe ich draußen nicht rum …
    Viele Grüße
    Martina

  • Antworten Isabella 3. April 2018 um 10:27

    Wunderbar geschrieben – und oft so treffend. … ich konnte wirklich herzhaft lachen. Allerdings muss ich auch zugeben, ich habe keine dieser Styling-Sünden im Haus. Was aber wohl hauptsächlich daran liegt, dass ich es gewohnt war die Hunde auch im Büro bei mir zu haben und da war nie große die Möglichkeit gegeben, sich “hundetauglich” anzuziehen. Daher bin ich durchaus auch mal mit Kleid, Absätzen und Hadtasche unterwegs gewesen … wobei ich mittlerweile (wegen den Jungspund) immer stabile flache Schuhe im Auto habe.
    Aber auch jetzt im Homeoffice hat sich daran nichts geändert – da bin ich zu bequem mich wegen einer Gassirunde umzuziehen. Und den Hunden ist es ja auch egal, wie ich aussehe … hauptsache, sie können laufen!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

  • Antworten Jutta Oels 3. April 2018 um 16:29

    Das aller- allergruseligste Outfit hast du vergessen: Im Winter ist es oft sehr kalt, man muss wenn man geruhsam mit dem Hund spazierensteht, um ihn jeden Halm von oben nach unten und unten nach oben abschnüffeln zu lassen, sich warm einpacken. In eine gute, winddichte Winterjacken. Es gibt eine grosse Auswahl, nur haben die alle leider einen Nachteil: Sie haben viel zu wenig und zu kleine Taschen! Leider reicht auch die tolle Beulen-Cargohose im Winter nicht. Es gibt nur eine Lösung: Die unsägliche Gassiweste über die Winterjacke! Zu allem ûbel gibts die Gassiwesten in diesen ûbergrössen nur in Altherren-beige….
    ich persönlich mache mich ja gerne zum Affen für meine liebsten Gefährten, draussen. Trotzdem kommt es tatsächlich vor, dass ich mal Freunde treffe. Spätestens dann wird mir aber bewusst, dass ich trotz nicht hundetauglicher Kleidung, die sich in irgendwelchen Ecken noch findet, niemals vorzeigbar bis: Am Kopf seh ich immer aus wie Gundel Gaukely.. wie ein Hexenbesen halt. Die unvermeidbare Folge, wenn man täglich bei Sturm, Schnee und Eis unter gruseligen Kopfbedeckungen rumläuft. Ich überlegte grad heute wieder, mir eine attraktive Nonnenfrisur machen zu lassen.

  • Antworten Heiko 7. April 2018 um 8:13

    Haha 😀 kann den Punkten nur zustimmen. Tatsächlich ist es so, dass meine Freundin und ich häufig bei manchen Menschen sagen: “Die haben garantiert einen Hund”. Und dann sieht man diese Leute zu ihrem Auto laufen und im Kofferraum wartet Bello auf Frauchen oder Herrchen. Wir selbst bezeichnen unsere Gassi-Schuhe auch als “die hässlichen”. Aber ein Hundehalter muss nicht modische Kleidung tragen, sondern vorallem praktische. 🙂

  • Antworten Marion 11. April 2018 um 9:52

    Wunderbar und treffend geschrieben! Ich sitze hier und kann mit dem Lachen nicht aufhören. Obwohl – ich mich jetzt wohl bremsen muß: Mein Mädchen steht vor mir und schaut mich vorwurfsvoll an, weil ich ihren Schönheitsschlaf gestört habe. Lachende und vorwurfsvolle Grüße Marion und Jette

  • Antworten Conny 29. April 2018 um 16:36

    leider alles wahr!!! Wenn ich manchmal in den Spiegel schaue im Aufzug denke ich:”Du siehst ja wieder toll aus:-(
    Hauptsache praktisch! Aber im Sommer wird alles besser GROSSES MODEEHRENWORT!
    Toller, lustiger Beitrag -danke!

  • Antworten Claudia 14. Mai 2018 um 16:16

    Haha, sehr lustig, bekenne mich zu Bauchbeutel (oder eher Rucksack) und Cargohosen, bei Regen Gummistiefel. Allerdings muss ich sagen, dass die Gassigänger im Vergleich zu den Hundesportlern oftmals richtig modisch sind. Meinen Hunden ist das Styling auch egal, aber sie freuen sich immer wenn die Wanderschuhe angezogen werden, denn dann werden sie mitgenommen.

  • Antworten Nicole 14. Juni 2018 um 8:55

    Toll geschrieben!
    Ich gebe zu, auch ich bin so ausgestattet…. aber wisst ihr was? Den Hunden ist es sowas von EGAL!! 😝 meiner freut sich wenn ich meine Engelbert Strauss Hose anhabe- dann weiß er schon- das wird ein toller Spaziergang! Und das ist doch das wichtigste 👍🏼

  • Antworten Rebecca Noeh 15. Oktober 2018 um 13:48

    Hahahahaha, genau das ist meine Uniform – nur dass ich meist Gummistiefel anstatt Schlappen trage. Und ja, mir ist da Funktionalität eben auch wichtiger als Style. So isses nun einmal. Und das Schönste: dem Hund ist es ja wurscht. Wundervoll beobachtet und formuliert. Wird direkt geteilt <3
    Liebe Grüße
    Rebecca

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