Draußen

Kinderwagen für Hunde? Ein Hundebuggy im Test.

13. März 2016

Seit über zwei Monaten sind Panini und ich mit einem Hundebuggy unterwegs – einem „Kinderwagen“ für Hunde. Die Haupteinsatzzeit nähert sich nun dem Ende und ich kann Bilanz ziehen. Hat sich das Ding gelohnt? Wo sind seine Tücken? Und wie findet der Hund das Ganze überhaupt?

Die Operation, nach der ich den Wagen angeschafft habe, war Paninis dritte. Ich habe also ein bisschen Erfahrung mit einem Hund, der nicht richtig laufen kann. Und genau deshalb wusste ich, dass es eine gute Idee ist, einen Hundebuggy anzuschaffen. Panini wiegt 17 Kilo, zu schwer, um sie länger zu tragen. Ohne den Wagen wäre unser Aktionsradius winzig gewesen: der kleine Garten und ein bisschen Grün vor dem Haus. „Grün“ klingt attraktiv, doch in Wahrheit handelt es sich um städtisches Gesträuch, mit Abfall gewürzt und oft auch verkackt, weil irgendwelche Hirnis intellektuell mit der Nutzung von Plastiktütchen überfordert sind. Im Dunkeln hier zu gehen ist keine Freude. Im Garten aber tut das Tier sich schwer, ein Plätzchen für die Notdurft zu finden. Wer macht auch schon gern in den eigenen Garten… Der Hundebuggy hat uns das Leben erleichtert und nicht nur das. Er hat dem Hund viel Lebensqualität zurück gegeben.

Wie groß muss der Wagen sein?

Aber bevor ich das Fazit gleich zu Beginn ziehe, hier mal die Fakten. Ich habe mich für einen Hundebuggy (auch „Pet Stroller“ genannt) der Marke Innopet entschieden. Für kleine leichte Hunde ist die Auswahl groß, bei mittelgroßen muss man schon suchen. Paninis „Sporty Trailer“ ist für Hunde bis 30 kg ausgelegt, allerdings ist die Größe der Liegefläche entscheidend. Panini ist 45 cm hoch, mit der Liegefläche von 71 x 44 x 56 cm kommen wir gerade mal so hin, etwas größer wäre besser. Natürlich könnte sich der Hund auf dieser Fläche hübsch zusammenrollen und schlafen, aber das tut er nicht. Er will rausgucken und dabei bequem liegen. Eigentlich ist der Wagen dafür etwas zu klein, aber weil ich den vorderen Bereich mit einer Decke gepolstert habe, kann sie die Pfoten auch gut etwas raushängen lassen, dann geht es. Oft sitzt sie aber auch, meiner Meinung nach nur deshalb, weil der Wagen ein bisschen kurz ist. Wahrscheinlich würde ich aber wieder zu dieser Größe greifen. Denn der Hundebuggy muss auch im Treppenhaus stehen können, ohne dass sämtliche Hausbewohner davon genervt sind. Mit dieser Größe kann er unauffällig in einer Nische stehen. Er ist schmal und seine Größe vertretbar.

Kindewagen für Hunde

Gibt’s Hundebuggys auch für große Hunde?

Für große Hunde werden Hundebuggys schnell sehr teuer und unförmig und die Auswahl wird klein. Die Modelle von Pettio scheinen mir hier besonders gut und noch vergleichsweise erschwinglich zu sein. Der Air Buggy von Innopet ist zwar schön groß, dabei leicht und stabil, hat aber mit 599,- doch einen stolzen Preis. (Update Januar 2018: Der Air Buggy ist inzwischen nicht mehr neu im Handel erhältlich) Trotzdem: Die Möglichkeit, einen verletzten Hund zu Fuß zu transportieren, der 40 Kilo wiegt, ist Gold wert. Wenn es noch schwerer wird, hilft nur noch ein Fahrradanhänger für Kinder. Übrigens lässt sich auch unser Buggy als Fahrradanhänger umfunktionieren, eine Möglichkeit, die wir noch nicht ausprobiert haben.

Bleibt das Tier überhaupt im Hundebuggy sitzen?

Immer wieder haben mir Hundehalter erzählt: „Meiner würde nie da drin sitzen bleiben!“ Schon möglich. Möglich aber auch, dass man den Hund an den Buggy gewöhnen kann. Panini macht jeden Unfug mit und fährt auch sehr gern Auto. Deshalb war ich optimistisch, dass es klappen würde. Mein Eindruck war auch, dass sie wusste, dass sie nicht weit laufen kann und auch deshalb immer genossen hat, raus zu kommen. Außerdem lässt sich der Hund im Wagen anschnallen. Leider ist der kleine Gurt ein bisschen fipsig, den winzigen Karabiner mit winterkalten Händen zu bedienen ist keine Freude. Außerdem ist der Ring an Paninis Geschirr etwas zu dick dafür, so dass ich sie an der Leine anschnallen musste. Ich habe den Sicherheitsgurt deshalb durch einen ersetzt, der dem Autosicherheitsgeschirr Easy Comfort von Hunter beigegeben war und den wir nicht brauchen. So ist das Anschnallen einfacher. Rausspringen kann der Hund so schon mal nicht und wenn er aufsteht, sag ich ihm, er soll sich wieder hinsetzen. Erst dann geht es weiter. Ich denke, das wird man den meisten Hunden beibiegen können. Wichtig ist, dass es im Hundebuggy bequem und kuschelig ist, dann steigt auch die Chance auf einen ruhigen Passagier.

IMG_6106  IMG_6108

IMG_6110

Was braucht man im Hundebuggy noch?

Auch sonst habe ich den Wagen ein bisschen gepimpt. Auf der Liegefläche liegen zwei gepolsterte Decken. Der Buggy hat zwar luftgefüllte Reifen, ist aber sonst nicht besonders gefedert. Ich hatte allerdings nie den Eindruck, dass es Panini zu ruckelig ist. Die Decken sind dort auch wegen der Kälte. Denn das muss man beachten: Anders als beim normalen Gassi bewegt sich der Hund im Wagen nicht. Panini trug deshalb jetzt in den Wintermonaten immer einen Hundemantel, bei Temperaturen um 0 Grad habe ich sie zusätzlich in eine Decke gepackt. Ob ein Hund friert oder nicht, ist sicher individuell unterschiedlich, aber ohne Bewegung doch zumindest wahrscheinlich. Insgesamt ist der Wagen im Winter also mit vier Decken ausgestattet.

Wie ist der Hundebuggy denn ausgestattet?

Zu unserem Pet Stroller gehört eine Regenhülle, die wir aber nie benutzt haben. Das hat auch damit zu tun, dass der Wagen bei uns nie geschlossen war. Ganz klar, der Hund muss vorne rausgucken und bei Bedarf auch seine Pfoten raushängen. Deshalb habe ich das vordere Fenster mit dem Reißverschluss komplett entfernt. Im Dach gibt es ein transparentes Fenster, das man mit einerm Reißverschluss öffnen kann. Ich habe es immer geöffnet, um den Hund leichter von seinem Sicherheitsgurt zu lösen. Eigentlich soll der Hund von hinten einsteigen, aber da sie das nicht selbstständig konnte, war es für mich einfacher, sie von vorne hinein zu heben. Der Buggy hat eine Feststellbremse, die gut funktioniert. Sie macht ein federndes Geräusch, an das sich Panini aber sofort gewöhnt hat. Die Liegefläche ist leicht gepolstert, vorne gibt es ein Fach, in dem ich gern mal die Frühstücksbrötchen verstaut habe. Ich fand es sehr praktisch. Der Handgriff lässt sich unkompliziert auf die gewünschte Höhe einstellen. Der Wagen wiegt etwa 13 Kilo, einigermaßen ok, um ihn in den Hausflur zu heben. Treppen hinauf sind kein Problem.

IMG_6111  IMG_6113

Der Wagen lässt sich mit wenigen Handgriffen zusammenklappen, die Räder entfernen, wie man auch in diesem Video sehen kann.

Wie fährt sich der Wagen?

Unser Hundebuggy fährt sich super. Er ist extrem wendig, Bordsteine sind kein Problem. Ich wollte Panini immer darin zum Laufen mitnehmen, habe es aber nie gemacht, weil ich Sorge hatte, es wäre bei höherer Geschwindigkeit zu viel Geruckel für sie und nicht gut für ihren angeschlagenen Rücken. Wahrscheinlich wäre es aber möglich, zumal auf Asphalt. Natürlich hängt der Hund mal ein bisschen schief im Wagen oder sehr weit vorne, dann muss man ein bisschen kräftiger lenken. Grundsätzlich bin ich aber sehr glücklich damit.

Ist das nicht peinlich mit einem Kinderwagen für Hunde herumzufahren?

Ganz klar: Wir fallen auf. Sehr vereinzelt haben wir kritische Blicke oder Kopfschütteln geerntet. Dem stehen aber unzählige positive Reaktionen gegenüber. Viele Leute lachen, manche fragen, was der Hund hat und wünschen gute Besserung, wieder andere sind neugierig und wollen alles über das Gefährt wissen, wo man es bekommt, wie viel es gekostet hat und so weiter. Ich bin selber überrascht und froh darüber, wie fröhlich der Anblick von Panini im Buggy die Leute stimmt. Ein gefährlich aussehender Typ mit Bomberjacke lachte, bis ihm fast die Tränen kamen und sagte: „Ey, das ist das härteste, was ich je gesehen hab! Subber!“ Der Nutzen für mich und mein Tier ist so groß, dass eine mögliche negative Reaktion der Leute überhaupt nicht wichtig ist. Eine Hundehalterin sagte mir mal in sehr spitzem Ton: „MEIN Hund läuft lieber“. Und ich dachte: Dann pass mal schön auf, Schatzi, dass das so bleibt. Sei dir da mal nicht zu sicher.

IMG_5773

Jetzt mal zusammengefasst: Was sind die Vorteile von so einem Ding?

  • Ich konnte meinem Hund trotz seiner Verletzung ein Stück Normalität bieten. Wir fuhren unsere Gassi-Routen ab, ich setzte sie dort aus dem Wagen, wo es für sie attraktiv war, wo viele Hunde hinkommen, es viel zu schnüffeln gibt und sie ihre Geschäfte erledigen konnte. Dann setzte ich sie wieder in den Wagen und wir fuhren nach Hause.
  • Mit dem Wagen konnten wir ganz verschiedene Plätze aufsuchen, zu denen sie ohne nie hingekommen wäre.
  • Sie konnte so am „gesellschaftlichen Hundeleben“ teilnehmen: Nachrichten hinterlassen und aufnehmen. Im Garten geht das nicht.
  • Auch mein Aktionsradius wurde größer: Ich konnte zu Fuß Besuche machen, zum Kiosk gehen oder zum Bäcker oder auf den Markt, ohne sie allein lassen zu müssen. Bis zum Fäden ziehen hatte ich sie gern unter Aufsicht.
  • Sie bekam auch an trüben Tagen viel mehr Tageslicht als sie sonst bekommen hätte. Wir machten Spaziergänge von bis zu 40 Minuten mit dem Buggy. Wenn die Sonne schien, konnte sie sich sonnen, in die Wohnung wäre so viel Licht nicht gekommen.
  • Auch im Buggy kann man Gerüche aufnehmen und Hunde treffen und beschüffeln
  • Auch im Buggy kann man Eichhörnchen beobachten und die wechselnde Umwelt in sich aufnehmen

Also: Wenn ein Hund verletzt ist und immer nur 5 Minuten zum Pipi machen darf, ist ein Hundebuggy großartig. Er ist auch dann praktisch, wenn man mehrere Hunde hat und nur einer ist alt oder verletzt. So kann man dem einen seinen normalen Auslauf bieten, ohne dass der andere zuhause bleiben muss. Für kleine Hunde ist ein Buggy tausendmal hundegerechter als eine Tasche. Der Hund kann sich viel freier bewegen und alles sehen und riechen. Natürlich sollte der Buggy nicht unbedingt dazu dienen, den Hund in große Menschenmengen mitzunehmen, wo er nicht hingehört. Aber er darf meiner Meinung nach ruhig auch dazu da sein, dem Menschen das Leben zu erleichtern, nicht nur dem Hund.

Hundebuggy-Kinderwagen

Schon möglich, dass es Leute gibt, die so einen Wagen für dekadent halten („Jetzt fahren die schon ihre Hunde spazieren!“) Meiner Erfahrung nach scheint diese Gruppe kleiner zu sein als gedacht. Und ich denke auch, die Anzahl derer, die den Hund tatsächlich spazieren fahren wollen, anstatt mit ihm zu laufen, ist gar nicht so groß. Dagegen sehe ich ein Riesenpotential für alte oder kranke Hunde, die mit dem Buggy viel Lebensqualität gewinnen können. Für mich ist der Hundebuggy ein Produkt der Zukunft, den bedürftigen Hunden wäre es zu wünschen. Panini jedenfalls kam mit dem „Hundekinderwagen“ gut durch die schlimme Zeit, ohne dass zuhause irgendein Gegenstand ihrem Frust zum Opfer gefallen wäre. Wir lieben unseren Pet Stroller beide.

Das war interessant? Merk dir diesen Beitrag doch bei Pinterest:

MerkenMerken

Das könnte dich auch interessieren

14 Kommentare

  • Antworten SHADOW 16. März 2016 um 8:00

    Hallo Ihr Beiden, vielen Dank für den tollen Erfahrungsbericht. Ich finde es eine tolle Sache für kranke und alte Hunde. Dafür habe ich mir Hunde angeschafft und möchte auch, dass sie dabei sind, soweit möglich und nicht durch Krankheit oder Alter vom Rudel ausgeschlossen werden. Mir wären die negativen Meinungen der Leute egal. Warum sollen nicht auch Hunde diesen Komfort genießen, es gibt ja auch Rollstühle für Menschen. Schade, ich habe mich mit Hundewagen nicht intensiv damit beschäftigt oder gewusst, dass es diese überhaupt gibt. So hätte ich meiner knochenkrebskranken Hündin wirklich mehr Lebensqualität schenken können. Vielen Dank für den Bericht SHADOW

  • Antworten Luka 12. Juni 2016 um 23:00

    Ich glaube, dass ich meinem Vierbeiner auch so einen Hundehuggy anschaffen werde. Danke für die nützlichen Infos darüber.

    Liebe Grüße Luka

  • Antworten Martina 19. Juni 2016 um 12:38

    Nach einem Zoo Besuch mit unserm jungen Havi-Mix haben wir uns einen Hundebuggy angeschaft. Einfach praktisch bei Ausflügen mit der Familie. Der Hund kann einfach mit dabei sein und hat einen Rückzugsort in Situationen die nicht unbedingt für Hunde geeignet sind. 2 Stunden kann man ohne Probleme mit unserem Hund unterwegs sein. Wir haben den Buggy in ” Monaten 3 mal benutzt und finden es ist für alle entspannter.

  • Antworten tamara 6. Juli 2016 um 15:38

    hallo,
    wir haben den gleichen buggy. unsere hündin musste innerhalb von zehn wochen dreimal am hinterbein wegen eines kreuzbandrisses operiert werden (derzeit woche zwei nach dritter OP). ich weiß nicht, was wir ohne diesen wagen gemacht hätten, da wir noch eine weitere hündin haben, die eben auch ihre spaziergänge braucht. diese teil ist einfach von jemandem konzipiert, der wusste/weiß, worauf es ankommt. wir haben über einen großen versandhandel ca. 270,- bezahlt. nicht wenig, aber JEDEN cent wert! wir hatten davor einen anderen wagen, jedoch war da das vorderrad fest, keine bremse vorhanden und die einstiegslucke zu klein – kurz – eine qual!
    die blicke von den leuten, die wenig verständnisvoll sind, sind mir sowas von egal. ich bin nur glücklich, dass ich ihr wenigstens ein bißchen “normalität” damit bieten kann und eben auch mal raus kann mit meinen beiden mädchen. ich schließe mich dem bericht voll an und musste echt schmunzeln, von wegen ” ich setze sie von vorne rein und auf bestimmten flächen kurz raus zum zeitung lesen etc…” ! GENAU wie bei uns. momentan setze ich sei allerdings in den noch zusammengeklappten wagen, und klappe dann (mit hilfe von leckerchen…) den wagen quasi über ihr auseinander. reinsetzen geht gerade nicht anders, weil das bein hängen bleibt sonst, aber geht so super.

  • Antworten Manfred 29. November 2016 um 1:51

    Ich kann mir richtig vorstellen, wie mein Sunny sich freuen würde in so einem Buggy zu sitzen.
    Gerade wenn wir einen Ausflug machen, wo viele leute sind wird es ihm meißt zu viel. Mit dem Buggy sollte er sich dann aber sicherer fühlen.
    Ich muss mir da wohl ernsthaft gedanken darüber machen.
    Vielen Dank für deinen Artikel!

    MfG Manfred

  • Antworten Manuela 13. Januar 2017 um 23:06

    Ein ganz toller Bericht,vielen Dank!
    Ich hätte eine ganz wichtige Frage,ob mir die jemand vielleicht beantworten könnte?
    Ich habe eine englische Bulldogge ca 27.kg schwer,wohne im 2.Stock ohne Lift und mein Hund wurde Ellbogen (ED) operiert,natürlich sollte er keine Stufen laufen,weder rauf noch runter.
    Ich bin eine Dame und mit 50 kg und meinen Bully mit 27.kg täglich öfters 2.Stockwerke rauf und runter zu tragen,schaffe ich schwer.
    Jetzt meine Frage gibt es einen Hunde Buggy oder sonst irgend etwas das ich kaufen kann,um ihn die Stiegen rauf und runter zu transportieren…ohne das er laufen muss?
    Ich wäre sehr dankbar für eine Idee und würde mich freuen,wenn wer einen Rat wüsste und mir diesen vielleicht an meine email Adresse: manu4fun@gmx.at senden könnte.
    HERZLICHEN DANK!
    Mfg.Manuela

    • Antworten Heidi 13. Januar 2017 um 23:33

      Liebe Manuela,
      oh, das scheint mir eine ganz schöne Herausforderung zu sein. Panini wiegt 18 Kilo und ich habe sie lange drei Stockwerke rauf und runter getragen. Jetzt nur noch runter. Zum Glück. 27 Kilo ist für eine zarte Frau definitiv zu viel. Nein, ich denke, mit einem Wagen kommt man auf Stufen leider nicht weit. Es gibt Hundetragen, aber die sind für dieses Gewicht und eine Frau auch nichts. Am Sinnvollsten würde es mir erscheinen, wenn man eine Gehilfe anschafft, mit der man den Hund auf den Treppen entlastet, also etwas anhebt. Es gibt welche für hinten und welche für vorne, die ja bei ED angeraten wären. Schauen Sie mal hier: https://www.petphysio-shop.de/Hundeshop-Hundegehhilfen.html Grundsätzlich könnte auch ein spezielles Geschirr, wie das Ruffwear Webmaster Harness interessant sein, um etwas Gewicht vom Hund zu nehmen http://www.hund-unterwegs.de/ruffwear-web-master-harness-schwarz, aber ich fürchte, da machen Sie sich auf Dauer selber den Rücken krumm, weil eine Bulldogge ja nicht eben groß ist. Da ist etwas, was funktioniert wie eine Handtasche schon besser. Ich wünsche Ihnen, dass Sie eine gute Lösung finden und Ihrem Hund gute Besserung!
      Viele Grüße
      Heidi

  • Antworten Manuela 14. Januar 2017 um 14:23

    Liebe Heidi
    Herzlichen Dank für die Links und die Tips…auf alle Fälle werde ich da mal schauen ob sich was passendes finden lässt um dieses Problem zu lösen,sprich die Gelenke des Hundes zu entlasten.
    DANKE und ein schönes Wochenende.
    L.g Manuela

  • Antworten Tanja 1. Juli 2017 um 2:17

    Auch eine super Sache, wenn ein Welpe einzieht und man einen agilen Ersthund hat (in unserem Fall eine Podenco-Galgo Dame).
    Aus oben genannten Gründen habe ich mich auch für einen hellen, luftdurchlässigen Buggy entschieden.
    So konnten wir schöne und lange Spaziergänge unternehmen, an schönen Stellen kam der Kleine raus, Wasser und Co. konnte ich im Korb unter dem Buggy transportieren.
    Viele waren begeistert, nachdem ich die Situation erklärt habe, dass Welpen eben noch nicht so viel laufen dürfen/können/sollen. Nur ein Hundebesitzer (?) meinte unfreundlich: “Der Hund muss laufen!” Was will man da groß sagen, außer:”Schon, aber keine Stunde im Stechschritt!”
    Liebe Grüße und eine super Seite mit viel Humor und super süßem Hund! 🙂

  • Antworten Christine Warstat 1. Juli 2017 um 22:27

    Vielen Dank für den tollen Erfahrungsbericht. Die kleinen Details, helfen wirklich, wenn man wie ich gerade dabei ist, sich zu orientieren. Ich habe zwei Hunde, wovon einer nun krankheitsbedingt nicht mehr so viel laufen kann. Zumindest für eine längere Übergangszeit. Deshalb werde ich mir nun einen Buggy zulegen, damit meine Nahla auch weiterhin mit uns die großen Runden durch Wald und Wiese drehen kann. Allerdings brauche ich einen Buggy mit großer Liegefläche und guter Federung der Cross-tauglich ist. Hättest du da einen Tipp? Liebe Grüße

    • Antworten Heidi 1. Juli 2017 um 22:39

      Hallo Christine,
      ich habe vielleicht tatsächlich einen Tipp! Das mit der Federung ist nämlich gar nicht so leicht zu finden. Ich habe für Panini gerade einen Fahrradanhänger angeschafft, der sich mit einem Stroller-Kit auch zu einem Buggy umrüsten lässt. Da hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen! Er hat eine toll große Liegefläche und es gibt ihn in zwei Größen. Als einer der wenigen ist er gefedert – allerdings hat die tolle Qualität mal wieder seinen Preis. Aber ein Blick lohnt sich bestimmt. Es ist der Comfort Wagon von Petego. http://www.animalshopping.de/Hundezubehoer/Hundeanhaenger/Hundeanhaenger-mit-Federung-Comfort-Wagon-M.html
      Viele Grüße
      Heidi & Panini

  • Antworten Bettina 12. Juli 2017 um 12:57

    Hallo,
    ich hätte mal eine Frage, wie sicher und “wackelfrei” liegen die Hunde in diesem Hundebuggy?
    Ich überlege, ihn für meine 15 jährige Dackehündin zu kaufen, die vor einem dreiviertel Jahr einen Bandscheibenvorfall hatte.
    Der Buggy sollte daher so gut wie es geht erschütterungsfrei sein, der Trailer von Innopet hat ja keine Reifen mit Federung, ist er trozdgem recht stabil?
    Danke und viele Grüße
    Bettina

    • Antworten Heidi 12. Juli 2017 um 13:24

      Hallo Bettina,
      wie sanft der Wagen vor sich hin schaukelt, hängt vor allem vom Untergrund und von dem ab, der schiebt. Der Buggy hat Reifen mit Luft und das fängt viel ab. Auf einer Schotterpiste wird es sicher etwas holpern, aber auf halbwegs glatten Feldwegen oder Bürgersteigen rollt er komfortabel ohne besonderes Gerüttel. Ich finde ihn sehr stabil, mit einer weichen Decke darin bestimmt auch für ein schmerzgeplagtes Tier angenehm.
      Viele Grüße und alles gute für die Dackelomi
      Heidi

  • Antworten Steffi 15. Dezember 2019 um 17:50

    Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Unsere franz. Bulldogge mag auch nicht mehr länger laufen als 20 Minuten am Stück. Unser Labbi und Chihuahua mögen gerne lange unterwegs sein. Somit haben wir überlegt, wie wir das Problem lösen können.
    Jetzt ist es gelöst und wir kaufen uns auch einen 😜
    Viele Grüße
    Steffi

  • Hinterlasse einen Kommentar