Drinnen

Brötchen-Frauchen im Interview

27. Juni 2019

Wer von euch bei Facebook unterwegs ist, hat es möglicherweise schon gesehen. Aber da ist ja nicht jeder und das völlig zu Recht. Deshalb schreibe ich heute hier mal einen Beitrag in eigener Sache. Also … noch mehr in eigener Sache als ohnehin schon. In fremder Sache schreibe ich hier ja nie, da es hier keine Kooperationen oder Ähnliches gibt. Sei’s drum, ich merke gerade, dass mir bei über 30 Grad am Abend die Hirnerweichung droht, deshalb schreibe ich besser mal schneller.

Die wunderbare Anna Meißner (ihr kennt sie möglicherweise als “Strukturgeberin”) hat einen Podcast, in dem sie mit Hundemenschen spricht. Den zu hören macht viel Spaß, es sind ganz eigene Geschichten, in denen Hunde immer eine Rolle spielen. In der Regel geht es um “den Hund als Berufung” – im wahrsten Sinne des Wortes. Als Anna mich fragte, ob ich denn auch für ein Interview zur Verfügung stehen wollte, habe ich mich natürlich sehr gefreut, aber auch ein bisschen gewundert. Denn ich bin zwar Texterin und Autorin, aber meine Hundegeschichten machen nicht meinen Beruf aus. Egal! sagte Anna. Dein Hund ist Inspiration für deinen Beruf. Das stimmt durchaus. Kurioserweise hat mich gerade kürzlich eine junge Frau für ihre Diplomarbeit fotografiert, die in meinem Fall auch das Thema “Hund als Inspiration” festhalten wollte. Weil es also gerade so schön passt, seht ihr eines dieser Fotos von Iona Teichert hier oben.

Anna und ich plauderten also ein bisschen über Panini und mich, über unser Leben und wie das alles überhaupt dazu kam. Ich finde, der Podcast ist sehr schön geworden, auch wenn ich natürlich keine Aussage darüber treffen kann, wie es sich für jemanden anhört, der nicht ich bin. (Die Hirnerweichung schreitet fort …)

Falls ihr aber demnächst die Küche putzt oder joggt oder mit dem Auto unterwegs seid oder bei welchen Gelegenheiten ihr sonst gerne Wortbeiträge hört – dann klickt doch mal rein. Das tät mich freuen!

Die Folge mit mir als Brötchen-Frauchen bei Annas Podcast findet ihr hinter dem Link.

Oder auch als Direktlink zu Annas Podcast bei i-Tunes.

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8 Kommentare

  • Antworten Claudia Harfst 27. Juni 2019 um 23:28

    Schönes Foto: Was für ein vertrauensvoller Auf-Blick von Panini! Und was für eine tolle aufgeräumte Bücherwand!!!

    • Antworten Heidi 1. Juli 2019 um 20:44

      *Räusper* Aufgeräumt! *Räusper” …

  • Antworten Sylvia 28. Juni 2019 um 0:49

    Ich habe mir den Podcast mit viel Freude angehört! Da kommt so viel ehrliche offene Präsenz zu mir rüber… und konnte ich meine eigenen Erfahrungen mit meiner Alina auch zum Teil wieder gespiegelt sehen: Auch sie meine erste eigene Hündin, auch sie jeden Tag inniger mit mir lebend… Und weil das so viel mit Mitgefühl und Einfühlsamkeit zu tun hat, habe ich den Link gleich auch auf meiner morelove-fb-Site gepostet. Dort geht es um wertschätzende Kommunikation… und wer sollte uns mehr über Bedürfnisse und Gefühle lehren, als so ein felltragendes, göttlich-akzeptierendes Wesen? Jeder deiner Blogartikel war bisher ein Schatz für mich. Danke Heidi für’s sie-Schreiben!!!

    • Antworten Heidi 1. Juli 2019 um 20:44

      Ich danke für den ungeheuer netten Kommentar!

  • Antworten Socke-nHalterin 30. Juni 2019 um 20:07

    Liebe Heidi,

    Deine Geschichte ist auch irgendwie meine Geschichte, denn vor Sockes Einzug walkte ich diverse Halbmarathone und plante den Berlin Marathon zu walken. Mit Sockes Einzug hörte ich auf zu walken. Ich bekam einen kranken Hund, der mich aber soooooo glücklich macht. Natürlich wollte ich mit Socke trainieren, doch sie mochte es nicht. ich ließ es dann auch und vermisste es nicht.

    Seit einem Jahr walke ich wieder 2-4 mal pro Woche etwa 12 Kilometer. Dafür stehe ich spätestens um 06:00 Uhr auf und weiß, dass Socke ihre erste Mahlzeit nebst Medizin von meinem Mann bekommt.

    Ich habe Dir gerne zugehört, wobei ich so viele andere Fragen an Dich gehabt hätte.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke
    ätte.

    • Antworten Heidi 1. Juli 2019 um 20:48

      Liebe Sabine,
      vielleicht können wir die Fragen ja mal an anderer Stelle klären?? Es ist schön, dass Du wieder walkst. Bei all der Liebe und Fürsorge ist es wichtig, dass man sich selber auch wichtig nimmt. Ich habe in diesem Jahr angefangen, nicht nur Panini gute Sachen und Nahrungsergänzungsmittel zu geben, sondern auch selbst welche zu nehmen. Mit Erfolg, der mich auch nachdenklich macht. Man sollte sich selbst nicht vergessen …
      Liebe Grüße
      Heidi & Panini

  • Antworten Hanna 26. August 2019 um 21:37

    Liebe Heidi,
    ich fand das, was du in Annas Podcast zu deiner Beziehung zu Panini erzählt hast, unheimlich berührend. Die Feststellung, dass man sich sein Leben mit Hund eigentlich ganz anders vorgestellt hat, machen wohl viele Menschen. Jeder von uns hat diese Wunschvorstellung, dieses Ideal, wie sein Leben mit Hund verlaufen soll, was man alles zusammen unternehmen möchte. Dass das alles so wahnsinnig schief läuft, wie bei Panini und dir, ist dagegen alles andere als alltäglich. Umso bewundernswerter finde ich es, wie du damit umgehst. Dass du sagst, dann verzichte ich halt aufs Laufen, auch wenn dieses Hobby zuvor einen so wahnsinnig großen Platz in deinem Leben eingenommen hat. Ein solches Opfer hätte lange nicht jeder Neu-Hundebesitzer gebracht… Aber ich finde, durch deine Erzählungen wird sehr schön deutlich, wieviel Wertvolles Panini trotz der ganzen “Belastungen” in dein Leben getragen hat. Dass du dir nie hättest vorstellen können, dass man einen Hund so sehr lieben kann… Ja, Hunde können so viel mehr sein als “nur” ein Begleiter. Wenn man die Fähigkeit hat, sein Herz zu öffnen und seinem Bauchgefühl zu folgen. Und da, liebe Heidi, bist du so vielen vermeintlichen “Hundekennern” so wahnsinnig weit voraus. Weil du, meiner Meinung nach, genau diese Eigenschaft zu haben scheinst. Man kann mit seinem Hund noch so häufig trainieren, an “Grundgehorsam” oder “Kunststückchen”, eine so tiefe Beziehung, wie du mit deinem Brötchen zu haben scheinst, erreichen nur die Wenigsten. Dafür braucht es Herz und Mut. Und solche Menschen trifft man heutzuage leider nicht merh so oft!
    Alles Liebe für euch zwei!

  • Antworten Vera 20. Oktober 2019 um 12:35

    Eine wunderbare Podcastfolge, jetzt kann ich deinen Blog in meinem Kopf viel besser vertonen!
    Ich liebe die Einfachheit, mit der du das Leben mit Hund – egal was da auf dich zukommt – eben nimmst wie es ist. Ist ja meistens doch nicht das romantisierte Bild von hübsch aufgemachtem Frauchen und perfekt hörigem Hund auf dem Berggipfel vor wunderschöner Aussicht, während selbstverständlich die Sonne scheint. Da muss man dann vom Hund lernen, dass es das alles auch gar nicht sein muss und völlig andere Dinge wichtig sind für das ganz große Glück. Zusammensein zum Beispiel. Und Kekse spielen auch keine unerhebliche Rolle. Viel öfter sind es die kleinen Dinge. Ein Leben umkrempeln können die Vierbeiner jedenfalls ziemlich gut und jeder Mensch, der das für ein glückliches Hundeleben mit sich machen lässt ist wirklich ein Held. Danke liebe Heidi für deine immer sehr schön gewählten Worte zum Alltag mit dem Hundetier!

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