Draußen

Das Buch zum Brötchen.

7. Juli 2017
Ein Hund namens Brötchen

Ich freue mich sehr, dass ich euch heute etwas Schönes berichten kann: Mein neues E-Book ist erschienen! Es heißt „Ein Hund namens Brötchen“ und dürfte spätestens nächste Woche bei nahezu allen wichtigen Online-Buchhändlern zu haben sein, natürlich auch beim dicken Klotz Amazon.

Wer mich ein bisschen kennt, wundert sich sicher nicht allzu sehr über ein Panini-Buch. Ich lebe vom Schreiben und habe als Selfpublisherin in den letzten Jahren zwei Bücher über das Laufen herausgebracht, eines davon wurde mit dem autoren@leipzig Award der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Dieses neue Buch ist dennoch ein bisschen anders. Es ist nur als E-Book erhältlich und weniger umfangreich als die anderen. Das hat damit zu tun, dass ich herausfinden möchte, ob euch die Geschichten gefallen, ob sie überhaupt ihre Leser finden. Bei meinen Laufgeschichten wusste ich das, mein Laufblog war bereits seit vielen Jahren etabliert. Als „Autorin mit Hund“ bin ich aber noch ganz neu.

Ein Hund namens Brötchen Titel final 763

In „Ein Hund namens Brötchen“ findet ihr einige der Geschichten aus diesem Blog, aber auch etliche andere, die noch nirgendwo erschienen sind. Es sind kolumnenartige Texte, ideal, für alle, die sich zwischen zwei dicken Wälzern mal bei kürzeren Geschichten erholen möchten. Für alle, die vor dem Schlafengehen in ihrem Buch nie sehr weit kommen. Und natürlich für die, die Hunde lieben und Spaß an lustigen und nachdenklichen Hundegeschichten haben. Beim Schreiben und Zusammenstellen konnte ich noch einmal nachvollziehen, wie das war, damals, als Panini kam. Wie aufregend und schön das Leben mit ihr war und immer noch ist. Es hat mir großen Spaß gemacht, die Gedanken von damals noch einmal nachzuvollziehen – und mit vielen neuen zu ergänzen.

Es gibt aber noch einen Grund, warum ich dieses E-Book gemacht habe. Wer mit viel Liebe bloggt, weiß, dass es Kosten verursacht. Angefangen beim Hosting, bei Theme und Plugins, den Stockfotos (oder einer guten Kamera), ordentlicher Software, dem SSL-Zertifikat, der ganze Kram. Da kommt einiges zusammen. Die meisten Blogger nutzen heute Kooperationen und Affiliate, um einen kleinen Ausgleich zu schaffen. Auf kommstdu-hierher.de gibt es aber aus gutem Grund kein Media Kit. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen soll hier die absolute Ausnahme sein. Ich möchte unabhängig bleiben, mehr über uns schreiben als über Produkte. Und wenn, dann möchte ich sie lieber selbst bezahlen. Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn andere es anders handhaben, mir behagt es nicht so recht. Ich würde mir wünschen, dass sich bald mehr Wege etablieren, wie Leser ihre Blogs unterstützen können als nur über den Weg der Werbung. Ich bin kein „Influencer“ und ich möchte auch keiner sein.

Wenn jemand das E-Book herunterlädt, dann unterstützt er mich als Freischreiberin. Und er bekommt dafür das, was er unterstützen möchte: gute Geschichten. Das ist für mich der einfachste und direkteste Weg – ich gebe euch, was ich am besten kann und ihr honoriert es mit einem kleinen Betrag. Der übrigens niedriger ist als der für einen kleinen Cappuccino bei Starbucks.

Autorenbild Quadrat 763

Zuletzt habe ich an alle zukünftigen Leserinnen und Leser noch eine Bitte: Wenn euch das Buch gefällt, hinterlasst doch bitte eine Rezension. Vor allem beim „dicken Klotz“. Autoren ohne Verlag sind auf gute Rezensionen angewiesen um im Buchhandel überhaupt sichtbar zu werden und andere neugierig zu machen. Sie helfen tatsächlich sehr. Dankeschön!

So, jetzt bin ich aber enorm gespannt, wie euch das Buch gefällt!

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5 Kommentare

  • Antworten Rebecca 9. Juli 2017 at 13:02

    Hallo Heidi, ich finde es supermutig und toll dass du ein eigenes E-Book rausgebracht hast. Ich liebäugel auch immer wieder mit dem Gedanken aus meinem Blog etwas “handfestes” zu machen, denn so würde er nicht nur eine professionellere Form bekommen sondern eben sich auch langfristig finanzieren und man kann wieder mehr Content produzieren, da man ein bisschen finanziell den “Rücken frei hat”. Werde mir das Buch definitiv holen und dann auf meinem Kindle schmökern! Und es auch auf meinem Blog teilen. Ganz liebe Grüße Rebecca

    • Antworten Heidi 9. Juli 2017 at 13:24

      Vielen Dank, liebe Rebecca, das freut mich sehr! So ein Projekt ist immer ein Experiment. Es macht Spaß und hinterher weiß man wieder mehr! Die ganzen Modeblogger würden sicher die Nase rümpfen gegenüber solch vergleichsweise geringen Einnahmen, aber jeder muss eben seinen persönlichen Weg finden. Ich habe lange gebraucht, um mich zu trauen, meine Blogs auch als Bestandteil meiner Arbeit zu sehen, meine Ausgaben dafür überhaupt steuerlich anzugeben, weil es ja nur Liebhaberei ist. Oder während der klassischen Arbeitszeit zu bloggen. Inzwischen kann ich sagen: Ich lebe vom Schreiben, so oder so und deshalb ist das alles meine Arbeit und es muss mir nicht unangenehm sein, wenn ich damit auch versuche, Einnahmen zu erzielen.
      Liebe Grüße Heidi & Panini

  • Antworten Claudia Signitzer-Woral 10. Juli 2017 at 7:49

    Liebe Heidi, liebe Pannini
    Ich finde es absolut Klasse, dass du deine Unabhängigkeit bewahren möchtest und werde mit Sicherheit dein ebook erwerben und mal richtig klotzen bei am….
    Ich freu mich drauf, die Texte zu lesen, bin selbst HUndehalterin und nie lange am Lesen vor dem Einschlafen 😉
    Alles Gute weiterhin
    Claudia Signitzer

  • Antworten Karin Walter 19. November 2017 at 20:49

    Hallo Heidi,
    über eine Kolumne in “Partner Hund” bin ich auf euch Beide aufmerksam geworden und habe mir das e-Book gekauft. Leider hat mein Schlaf darunter gelitten weil ich es nicht aus der Hand legen konnte.

    Liebe Grüße
    Karin

    • Antworten Heidi 19. November 2017 at 20:51

      Liebe Karin,
      jetzt hast Du mir am Sonntag Abend eine große Freude gemacht. Danke für das schöne Kompliment!
      Viele Grüße
      Heidi & Panini